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Deutschland & Welt

Was heute wichtig wird

OBs von Bautzen und Flensburg legen SPD-Rettungspläne vor, Bundesregierung öffnet die Türen, Moskau erwartet neue Proteste. 

Simone Lange und Alexander Ahrens kandidieren für den SPD-Vorsitz.
Simone Lange und Alexander Ahrens kandidieren für den SPD-Vorsitz. © dpa

+++ Kandidatenteam für SPD-Vorsitz: Lange und Ahrens präsentieren Pläne +++

Zwei Kandidaten für den SPD-Bundesvorsitz, Simone Lange und Alexander Ahrens, präsentieren in Leipzig ihre Pläne, wie sie die Partei aus der Krise führen wollen. Die Flensburger Oberbürgermeisterin Lange und das Bautzener Stadtoberhaupt Ahrens sind eines von mehreren Teams, die sich um die Nachfolge der zurückgetretenen Parteichefin Andrea Nahles bewerben. Zudem gibt es Einzelkandidaten in dem Bewerberfeld. Lange und Ahrens treten in Leipzig zum ersten Mal gemeinsam auf. Bei der Wahl von Nahles zur SPD-Chefin im April 2018 war Lange bereits angetreten und hatte mit 27,6 Prozent einen Überraschungserfolg erzielt.

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+++ Bundesregierung lädt Bürger zum Tag der offenen Tür +++

Unter dem Motto "Hallo, Politik" informiert die Bundesregierung am Wochenende bei einem Tag der offenen Tür über ihre Arbeit. Das Kanzleramt, die 14 Ministerien und das Bundespresseamt öffnen ihre Türen am Samstag und am Sonntag für einen "Staatsbesuch" der Bürger. Auf dem Programm stehen mehr als 800 Angebote, darunter Führungen, Diskussionsrunden, Ausstellungen, Mitmachaktionen und Musik. Erwartet werden bei der 21. Auflage des Tags der offenen Tür Zehntausende Besucher. Im Vorjahr waren es laut Bundesregierung mehr als 130.000. Zu den Höhepunkten gehört der traditionelle Rundgang von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) durch ihren Amtssitz, das Bundeskanzleramt. 

+++ Neue Proteste gegen undemokratische Wahlen in Moskau +++

Die russische Opposition will trotz eines erneuten Demonstrationsverbots in Moskau an diesem Samstag wieder für freie Wahlen auf die Straßen gehen. Geplant seien einzelne kleinere Aktionen gegen den Ausschluss Dutzender Oppositioneller bei der Wahl zum Moskauer Stadtrat am 8. September, teilten die Organisatoren mit. Sie werben nun für ein "kluges Abstimmungsverhalten", um eine Mehrheit kremltreuer Kräfte im Parlament zu verhindern. Der inhaftierte Oppositionsführer Alexej Nawalny hat eine Liste mit entsprechenden Wahlempfehlungen für die Moskauer aufgestellt. Er rief aus seiner Arrestzelle dazu auf, die Liste mit den 45 Namen - so viele Abgeordnete hat das Stadtparlament - zu unterstützen. 

+++ Preisvergabe beim 72. Filmfestival Locarno +++

Das 72. Internationale Filmfestival von Locarno endet mit der Preisverleihung. Der deutsche Wettbewerbsbeitrag "Das freiwillige Jahr" vom Regie-Duo Ulrich Köhler und Henning Winckler gehört zu den Favoriten für die Auszeichnung mit dem Hauptpreis, dem Goldenen Leoparden. Ebenfalls hoch gehandelt wird die auch mit deutschem Geld realisierte internationale Gemeinschaftsproduktion "Fieber" der brasilianischen Regisseurin Maya Da-Rin. Der außerhalb des Wettbewerbs in einer abendlichen Freiluftaufführung gezeigte Film "7500" von Patrick Vollrath hat Chancen auf den begehrten Publikumspreis. Im Nachwuchswettbewerb dürfen die deutschen Regisseure Elsa Kremser und Levin Peter mit ihrem originellen filmischen Essay "Space Dogs" auf eine Auszeichnung hoffen.

+++ Konferenz zu Wildhandel berät über Lockerung von Elefantenschutz +++

Länder im südlichen Afrika wollen nach jahrelangem Verbot wieder mit Elfenbein von Elefanten und Nashörnern handeln dürfen - über diese und andere Anträge wird in Genf verhandelt. Dort sitzen die 183 Unterzeichner des Artenschutzabkommens über den Handel mit wilden Tieren und Pflanzen, genannt Cites, zusammen. Tierschützer lehnen die Anträge ab, weil sie fürchten, dass eine Lockerung des Verbots die Wilderei befeuern würde. Auf der Tagesordnung stehen auch ein besserer Schutz unter anderem für Rochen, Haie und Giraffen. (dpa)

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