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Deutschland & Welt

Was heute wichtig wird

Verteidigungsministerin kommt nach Frankenberg, in Görlitz eröffnet Forschungszentrum, Bundesamt gibt neue Konjunkturdaten bekannt.

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer wird Soldaten in Frankenberg besuchen.
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer wird Soldaten in Frankenberg besuchen. © Bernd Settnik/dpa (Symbolbild)

+++ Verteidigungsministerin besucht Frankenberger Panzergrenadierbrigade +++

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) wird in Frankenberg erwartet. Dort besucht sie die Panzergrenadierbrigade 37 "Freistaat Sachsen" und die Sanitätsstaffel "Einsatz". Die Truppe will die Ministerin über den Stand der Vorbereitungen für den Einsatz als NATO-Speerspitze im Jahr 2023 informieren. Die Sanitätsstaffel will unter anderem ihre Fähigkeiten zur notfallmedizinischen Erstversorgung im Einsatz demonstrieren. Im Mittelpunkt des Besuchs sollen aber Gespräche der Ministerin mit den Soldatinnen und Soldaten stehen, wie es vorab hieß. Kramp-Karrenbauer, die auch CDU-Bundesvorsitzende ist, hat vor der Landtagswahl am kommenden Sonntag bereits mehrere Wahlkampf-Termine in Sachsen absolviert. 

Charlotte Meentzen
Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint
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Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

+++ Umweltforschung mit System: In Görlitz eröffnet CASUS-Zentrum +++

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) übergibt im Beisein des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) den Schlüssel für das neue CASUS-Institut in Görlitz. Wie das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf mitteilte, beginnt damit die dreijährige Aufbauphase des grenzüberschreitenden Projekts der interdisziplinären Forschung im Bereich Digitalisierung. In dessen Mittelpunkt wollen Wissenschaftler mit Hilfe von Hochleistungsrechnern sowie Methoden des maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz (KI) Lösungen unter anderem zur Energiewende und gegen den Klimawandel entwickeln. Gefördert wird das Projekt mit rund elf Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln. Der Einzug erster Wissenschaftler ins neue Forschungszentrum ist für Ende dieses Jahres geplant.

+++ Gefüllte Staatskasse trotz Konjunkturflaute? - Bundesamt nennt Daten +++

Internationale Handelskonflikte und die Abkühlung der Weltkonjunktur bremsen die exportorientierte deutsche Wirtschaft. Ob Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen dennoch im ersten Halbjahr 2019 mehr eingenommen als ausgegeben haben, gibt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt. Deutschland ist seit Jahren weit entfernt von der Defizit-Grenze des Maastricht-Vertrages. Darin erlauben sich die Europäer höchstens ein Haushaltsdefizit von 3,0 Prozent der Wirtschaftsleistung. Ein - wenn auch minimales - Minus hatte Deutschland zuletzt 2013 verbucht. Die deutsche Wirtschaft war nach vorläufigen Daten der Wiesbadener Behörde im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 0,1 Prozent geschrumpft. 

+++ Suche nach Regierung in Italien in entscheidender Runde+++ 

Die Suche nach einer Regierung in Italien geht mit erneuten Beratungen beim Staatspräsidenten in die entscheidende Phase. Sergio Mattarella empfängt in Rom alle parlamentarischen Gruppen, um die Möglichkeiten für eine alternative Regierung aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und Sozialdemokraten (PD) auszuloten. Die Allianz zwischen Sternen und rechter Lega von Innenminister Matteo Salvini war in der vergangenen Woche endgültig zerbrochen. Die Beratungen beim Präsidenten gehen bis Mittwochabend. Als Alternative zu einer Neuwahl gilt ein Bündnis aus PD und Sternen. 

+++ Gericht will nach Explosionsunglück bei BASF Urteil sprechen +++

Knapp drei Jahre nach einem Explosionsunglück beim Chemieriesen BASF mit Toten und Verletzten will das Landgericht Frankenthal in Rheinland-Pfalz ein Urteil sprechen. Die Anklage wirft einem 63-Jährigen fahrlässige Tötung, Körperverletzung und das fahrlässige Herbeiführen einer Explosion vor. Er soll bei Reparaturarbeiten im Oktober 2016 in einer Art Blackout eine falsche Leitung angeschnitten und so die Tragödie ausgelöst haben. Bei der Explosion auf dem Werksgelände in Ludwigshafen kamen fünf Menschen ums Leben, 44 wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft will eine Freiheitsstrafe von einem Jahr, die auch zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Die Verteidigung forderte einen Freispruch oder im Falle einer Verurteilung eine Bewährungsstrafe von maximal sechs Monaten.  (dpa)

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