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Deutschland & Welt

Was heute wichtig wird

+++ Klöckner berät mit Verbänden über Wald-Nothilfen +++ Arbeitsmarkt-Zahlen im Konjunkturtal +++ RB Leipzig droht schwere Champions League-Gruppe +++

Der deutsche Wald leidet unter Dürre, Schädlingen und Stürmen.
Der deutsche Wald leidet unter Dürre, Schädlingen und Stürmen. © Julian Stratenschulte/dpa

+++ Klöckner berät mit Verbänden über Nothilfen für den Wald +++

Angesichts massiver Schäden durch Trockenheit und Borkenkäfer in den deutschen Wäldern will Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) mit Verbänden über Nothilfen beraten. An den Gesprächen in Berlin teilnehmen sollen unter anderem Vertreter von Waldbesitzern und Forstwirtschaft, Naturschutz- und Jagdverbände, Holzverarbeiter und Kommunen. Das Treffen soll einen "Waldgipfel" von Bund und Ländern am 25. September vorbereiten, bei dem konkrete Beschlüsse gefasst werden sollen.

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+++ Arbeitsmarkt im Konjunkturtal - Bundesagentur gibt Zahlen bekannt +++

Unter dem Vorzeichen einer sich weiter eintrübenden Konjunktur veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit die Arbeitslosenzahlen für August. Experten gehen davon aus, dass die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat gestiegen ist. Ein solcher Anstieg im August ist saisontypisch. In diesem Jahr soll dieser aber nach Einschätzung von Volkswirten leicht überdurchschnittlich ausfallen. Die deutsche Wirtschaft leidet derzeit vor allem an der Flaute bei Exportgütern, bedingt durch eine Schwächung wichtiger Absatzmärkte, etwa in China, und durch politische Risiken wie dem Brexit.

+++ RB Leipzig droht schwere Champions League-Gruppe +++

Trainer Julian Nagelsmann von Fußball-Bundesligist RB Leipzig wird gebannt nach Monaco schauen. Im Grimaldi Forum des Fürstentums wird am Abend die Gruppenphase der Champions League ausgelost. Aufgrund der erst zweimaligen Teilnahme an einem Europapokal ist Leipzig nur in Lostopf vier gesetzt. Damit droht den Sachsen theoretisch eine Gruppe mit Titelverteidiger FC Liverpool, Real Madrid sowie Inter Mailand. Im günstigeren Fall könnte RB auch auf Zenit St. Petersburg, Schachtjor Donezk und Dinamo Zagreb treffen. 

+++ EU-Außenminister beraten über Entwicklungen in Iran-Krise +++

Bundesaußenminister Heiko Maas und seine EU-Kollegen wollen bei einem Treffen in Helsinki über die jüngsten Entwicklungen in der Iran-Krise beraten. Konkret soll es bei den Gesprächen um die Frage gehen, ob und wenn ja wie sich die Europäische Union sich an den internationalen Bemühungen zur Sicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus beteiligen sollte. Zudem werden erneut die Rettungsversuche für das internationale Abkommen zur Verhinderung einer iranischen Atombombe Thema sein.

+++ Uefa kürt Europas Fußballer des Jahres +++

Die Uefa kürt Europas Fußballer des Jahres 2019. Virgil van Dijk könnte nach dem Sieg in der Champions League mit dem FC Liverpool als erster Niederländer und als erster Verteidiger die seit 2011 vergebene Auszeichnung erhalten. Seine Konkurrenten in der Endausscheidung im Grimaldi Forum von Monaco sind der bisherige zweimalige Sieger Lionel Messi (2011 und 2015) sowie Cristiano Ronaldo, der die Trophäe als einziger Fußball-Profi bisher dreimal gewann (2014, 2016, 2017). Im Vorjahr wurde Vize-Weltmeister Luka Modric als Europas Bester ausgezeichnet. Einziger nominierter Deutscher ist Marc-André ter Stegen in der Kategorie als bester Torhüter der Champions-League-Saison 2018/19. 

+++ Korruptionsprozess: Urteil gegen Südkoreas Ex-Präsidentin Park +++ 

Ein Jahr nach der Verurteilung der früheren südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye zu 25 Jahren Haft will das Oberste Gericht das Urteil in letzter Instanz in dem Korruptionsprozess verkünden. Die 67-jährige Politikerin war während ihrer Regierungszeit in einen massiven Skandal verwickelt, der schließlich im März 2017 zu ihrer Amtsenthebung führte. Zugleich soll entschieden werden, ob die Urteile gegen die langjährige Park-Vertraute Choi Soon Sil und den Erben des Samsung-Imperiums, Lee Jae Yong, aufrechterhalten werden. Beide wurden im Zusammenhang mit dem Skandal um Park ebenfalls verurteilt. (dpa)