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Deutschland & Welt

Was heute wichtig wird

Die Sachsen erfahren das endgültige Wahlergebnis. Union und SPD ringen um das Klimaschutzpaket. Im Bundestag endet die Haushaltswoche. Das bringt der Tag.

Frauen leeren in Kamenz die Wahlurne der Landtagswahl zur Auszählung.
Frauen leeren in Kamenz die Wahlurne der Landtagswahl zur Auszählung. © Daniel Schäfer/dpa

+++ Endgültiges Ergebnis der Landtagswahl wird vorgelegt +++

Knapp zwei Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen will der Landeswahlausschuss das endgültige Ergebnis vorlegen. Dafür müssten sämtliche Niederschriften der Kreiswahlausschüsse geprüft werden, sagte eine Sprecherin. Im Anschluss will Landeswahlleiterin Carolin Schreck das endgültige Ergebnis verkünden. Am Wahlabend wurden zunächst die vorläufige Ergebnisse anhand der Meldungen der Kreiswahlleiter ermittelt. 

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+++ Ringen um Klimaschutz: Weiteres Spitzentreffen von Union und SPD +++

Die Gespräche über das Klimaschutzpaket der Bundesregierung gehen in die entscheidende Phase. Eine Woche vor der Sitzung des Klimakabinetts kommen die Spitzen von Union und SPD zu einem weiteren Arbeitstreffen in Berlin zusammen. Am 20. September will das Klimakabinett unter Vorsitz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ein großes Maßnahmenpaket vorlegen, damit Deutschland nationale und international verpflichtende Klimaziele bis 2030 einhalten kann. Strittig ist insbesondere der Weg zur Einsparung des klimaschädlichen Kohlendioxids. 

+++ Abschluss der Haushaltswoche im Bundestag +++

Im Bundestag endet die Haushaltswoche. Zu Beginn der Sitzung diskutieren die Abgeordneten den Etat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Es ist der größte Einzelposten: Mit 148,56 Milliarden Euro macht er rund 41 Prozent des Bundeshaushalts aus. Anschließend steht der Etat des Gesundheitsministeriums auf der Agenda. Nach Abschluss der Haushaltswoche werden die Ausgabenpläne im Haushaltsausschuss beraten und in der Regel noch etwas verändert. Bis Ende November soll der Bundestag das Zahlenwerk final beschließen. 

+++ Steinmeier eröffnet Grundschulkongress +++

In Frankfurt wird der Bundesgrundschulkongress eröffnet. Im Mittelpunkt der Festveranstaltung in der Paulskirche steht eine Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD). Anlass ist ein Doppeljubiläum: Seit 100 Jahren gibt es Grundschulen in Deutschland, seit 50 Jahren den dazugehörigen Fachverband. Auf dem zweitägigen Kongress sollen die Zukunftsfragen der Grundschulen diskutiert werden. Auch Schüler, Eltern, Lehrer und Schulleiter kommen zu Wort. Dabei dürften auch kritische Punkte angesprochen werden. 

+++ Kuriose Forschung: Ig-Nobelpreise werden verliehen +++

An der US-Eliteuniversität Harvard werden zum 29. Mal die sogenannten "Ig-Nobelpreise" für besonders kuriose Forschung verliehen. Die Preise zeichnen wissenschaftliche Ergebnisse aus, die erst zum Lachen und dann zum Denken anregen sollen. Zu der traditionell schrillen Gala der Ig-Nobelpreise (ignoble heißt auf Deutsch unwürdig) werden auch echte Nobelpreisträger erwartet.

+++ Volleyballer bestreiten EM-Auftakt gegen Serbien +++

Die deutschen Volleyballer beginnen bei der EM ihre Medaillenmission. Der Vize-Europameister von 2017 bestreitet in Brüssel seine schwere Auftaktpartie in der Gruppe B. Auf die Nationalmannschaft des italienischen Trainers Andrea Giani wartet der Europameister von 2011, Serbien. Weitere Gegner der Deutschen in der Vorrunde sind Co-Gastgeber Belgien, Österreich, Spanien und die Slowakei. Jeweils die besten vier Mannschaften der vier Gruppen erreichen das Achtelfinale. Die EM wird erstmals in gleich vier Ländern ausgetragen. Titelverteidiger ist Russland. 

+++ Greta Thunberg will vor Weißem Haus demonstrieren +++

Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg will vor dem Weißen Haus in Washington demonstrieren. Die 16-Jährige ist seit Ende August in den USA. Dort plant sie, an einer Reihe von Terminen teilzunehmen, unter anderem am Jugend-Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York und später auch am UN-Klimagipfel der Staats- und Regierungschefs. Ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump scheint ausgeschlossen: Thunberg hatte vor ihrer Reise in die Vereinigten Staaten gesagt, sie wolle keine Zeit auf Treffen mit Trump verschwenden. Trump bezweifelt, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wird. (dpa)