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Deutschland & Welt

Was heute wichtig wird

Fans nehmen Abschied von Karel Gott, CDU und SPD in Sachsen beraten über Koalitionsverhandlungen, Friedensnobelpreis wird vergeben...

Hunderttausende Fans werden nach Prag strömen, um vom Sänger Karel Gott Abschied zu nehmen.
Hunderttausende Fans werden nach Prag strömen, um vom Sänger Karel Gott Abschied zu nehmen. © Angelika Warmuth/dpa (Archiv)

+++ CDU und SPD in Sachsen beraten über Koalitionsverhandlungen +++

Die Parteispitzen von CDU und SPD in Sachsen beraten in getrennten Sitzungen über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen für eine gemeinsame Regierung. Die Grünen wiederum wollen das am Samstag auf einem Parteitag in Leipzig entscheiden. Bislang stehen alle Zeichen auf ein Kenia-Bündnis, das es in Sachsen noch nie gab. In den vergangenen 15 Jahren musste sich die Union die Macht jeweils nur mit einer Partei teilen. Zweimal war das die SPD, einmal die FDP.

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+++ "Zeichen setzen" - Solidaritätsbekundung vor Dresdner Synagoge +++

Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle (Sachsen-Anhalt) wollen sich Menschen bei einer Solidaritätskundgebung an der Dresdner Synagoge versammeln. Stadt, Kirchen und die TU haben aufgerufen, Stellung zu beziehen und ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Die Kundgebung wird musikalisch vom Bürgerchor und dem Philharmonischen Chor umrahmt, Vertreter von Kirche und Stadt werden dann auch am Schabbat-Gebet in der Syndagoge teilnehmen.

+++ Fans nehmen Abschied von Karel Gott +++

Die Fans des Schlagerstars Karel Gott nehmen in Prag Abschied von ihrem Idol. In der tschechischen Hauptstadt werden nach Angaben der Regierung 150.000 bis 300.000 Menschen erwartet. Der Sänger war am 1. Oktober im Alter von 80 Jahren gestorben. Sein Sarg wird im Prager Sophienpalais (Palac Zofin) öffentlich aufgebahrt. Aus Kapazitätsgründen werden voraussichtlich nur einige zehntausend Menschen am Sarg vorbeigehen können. 

+++ Friedensnobelpreis wird vergeben +++

In Oslo wird der Name des diesjährigen Friedensnobelpreisträgers enthüllt. Der Preis gilt als die renommierteste politische Auszeichnung der Welt und ist mit neun Millionen schwedischen Kronen (rund 830.000 Euro) dotiert. Als Favoriten machten Friedensforscher und Wettbüros diesmal die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg sowie den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed aus. 

+++ Bundesrat wählt neuen Präsidenten +++

Der Bundesrat bekommt eine neue Spitze. Die Länderkammer entscheidet in Berlin über den Wechsel von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) zu Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD). Der neue Bundesratspräsident beginnt das Amt am 1. November. Er leitet die Sitzungen der Länderkammer, vertritt den Bundesrat im In- und Ausland und nimmt die Aufgaben des Bundespräsidenten wahr, wenn dieser verhindert ist. Woidke strebt "ein gutes Miteinander und mehr Zusammenhalt" an. Er will sich auch für die Interessen der Ost-Länder einsetzen. 

+++ Nächster Einigungsversuch bei Grundrente +++

In Berlin treffen sich erneut Spitzenvertreter von Union und SPD zu Verhandlungen über das Streitthema Grundrente. Bei der ersten Sitzung waren tiefgreifende Differenzen zwischen beiden Seiten deutlich geworden. Eine schnelle Lösung scheint nicht in Sicht - gut möglich, dass es noch weitere Treffen gibt. Um Altersarmut zu bekämpfen, wurde im Koalitionsvertrag die Einführung der Grundrente vereinbart. Menschen, die mindestens 35 Jahre lang gearbeitet haben, sollen - auch wenn sie wenig in die Rentenkasse eingezahlt haben - eine Rente bekommen, die mindestens zehn Prozent über Hartz-IV-Niveau liegt. (dpa)