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Deutschland & Welt

Was heute wichtig wird

Die neue Pisa-Studie wird vorgestellt, Greta kommt in Europa an und ein umstrittener Rechtsreferendar steht erneut vor Gericht.

© Marijan Murat/dpa

SPD berät nach Mitgliederentscheid über GroKo-Kurs

Die designierten neuen SPD-Vorsitzenden beraten am Dienstag mit führenden Politikern der Partei über den weiteren Kurs im Hinblick auf die Zukunft der großen Koalition. Dazu kommt das erweiterte Präsidium in Berlin (11.00 Uhr) zusammen. Das mehr als 40-köpfige Gremium tagte bereits zwei Mal, um über die Halbzeitbilanz der schwarz-roten Koalition zu beraten. Die designierten SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans nehmen zum ersten Mal teil. Das erweiterte Präsidium will einen Vorschlag für den Vorstand und den Parteitag ausarbeiten.

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Neue Pisa-Studie wird vorgelegt

 Mit Spannung wird an diesem Dienstag die Vorlage der mittlerweile siebten Pisa-Studie erwartet. Die Ergebnisse des internationalen Bildungsvergleichs werden am Vormittag (9.00 Uhr) in Berlin von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vorgestellt. Auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und der Präsident der Kultusministerkonferenz, Alexander Lorz (CDU), werden dabei sein. Alle drei Jahre werden für Pisa (Programme for International Student Assessment) Hunderttausende 15-Jährige rund um den Globus in den Bereichen Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften getestet. 

Greta Thunberg kommt nach Atlantiküberquerung in Portugal an

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg kommt nach ihrer Atlantiküberquerung voraussichtlich am Dienstagmorgen in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon an. Dort wird sie eine Pressekonferenz geben. Wie Thunberg am Montagabend auf Twitter schrieb, rechnet das Team an Bord des Katamarans "La Vagabonde" mit einer Ankunft im Hafen Doca de Santo Amaro zwischen 8.00 und 10.00 Uhr. Damit dürfte ihre Teilnahme am Freitag an der Großdemo in Madrid anlässlich des UN-Klimagipfels sicher sein. 

Knatsch zum Jubiläum: Nato-Gipfel in London beginnt

In einer heiklen Phase für die Nato kommen die Staats- und Regierungschefs des Militärbündnisses am Dienstag in London zu einem Gipfel zusammen. Anlass ist das 70-jährige Bestehen der Allianz. Über die Zukunft der Nato wird unter den Mitgliedstaaten gestritten, seit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ihr den "Hirntod" bescheinigt hat. Erwartet werden alle 29 Staats- und Regierungschefs der Nato - darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Präsident Donald Trump und Macron. 

Fortsetzung im Berufungsprozess gegen Rechtsreferendar  

Vom Amtsgericht wurde der Angeklagte zu einem Jahr und 4 Monaten auf Bewährung verurteilt, weil er sich an den Nazi-Ausschreitungen in Connewitz im Januar 2016 beteiligt hatte. Auf dem Spiel steht beim Berufungsprozess auch seine berufliche Karriere: Der Angeklagte ist Rechtsreferendar an einem Landgericht in Sachsen. (dpa)