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Leben und Stil

Was hilft gegen Müdigkeit am Steuer?

Müde Autofahrer gefährden sich und andere Verkehrsteilnehmer. Experten sagen, was in solchen Fällen zu tun ist.

Zeit für eine Pause: Müdigkeit kann hinter dem Steuer schnell gefährlich werden. © Christin Klose/dpa

Berlin. Ihre Augenlider werden immer schwerer, Sie müssen häufig gähnen oder zucken vielleicht plötzlich zusammen? Wer am Lenkrad solche eindeutigen Anzeichen von Müdigkeit an sich feststellt, sollte schnellstmöglich eine Pause einlegen, rät der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR).

Müde Autofahrer gefährden sich und andere Verkehrsteilnehmer nicht nur durch schwindende Konzentration, sondern auch durch den drohenden Sekundenschlaf am Steuer.

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Die zweite Biennale und 12. OSTRALE widmet sich ab dem 11. Juni bis zum 1. September dem Leitgedanken „ismus“.

Etwas Bewegung auf einem Rastplatz bringt dann den Kreislauf in Schwung. Alternativ trägt auch ein etwa 10- bis 20-minütiger Kurzschlaf zur Regeneration bei. Lässt sich eine solche Pause mit Power-Nap unterwegs etwa mit koffeinhaltigen Getränken oder frischer Luft aus einem offenen Fenster hinauszögern? Nein, warnt der DVR. Müdigkeit lasse sich nicht austricksen. Grundsätzlich seien Pausen etwa alle zwei Stunden und dann für etwa 20 Minuten empfehlenswert.

Besonders vor längeren Strecken, beispielsweise bei der Fahrt in den Urlaub, legen sich Fahrer am Vorabend frühzeitig schlafen, damit sie ausgeruht starten können. Dauert die Fahrt insgesamt länger als acht Stunden, ziehen Reisende besser eine Übernachtung in Betracht, um am nächsten Tag wieder ausgeruht und entspannt weiterzufahren. (dpa)