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Gesundheit

Was ist eigentlich Tribulus Terrestris?

Diese Pflanze wurde in der letzten Zeit immer bekannter, weil sie zahlreiche Wirkungen auf den menschlichen Körper haben kann.

Heilkräuterwiese
Heilkräuterwiese © Bruno

Vor allem im Bereich Fitness, Muskelaufbau und für eine erhöhte Potenz wird das Mittel eingesetzt. Doch um was handelt es sich bei diesem Gewächs, welches auch unter der Bezeichnung Erdsternchen oder Erdstachelnuss bekannt ist?

Pflanze mit zahlreichen sekundären Pflanzenstoffen

365 Tage für Patienten da

Die Dresdner City-Apotheken bieten mehr, als nur Medikamente zu verkaufen. Das hat auch mit besonderen Erfahrungen zu tun. Was, wenn Sonntagmorgen plötzlich der Kopf dröhnt oder die Jüngste Läuse mit nach Hause gebracht hat?

Die Tribulus Terrestris ist vor allem dafür bekannt, dass sie Saponin und Spirostanol enthält. Auch sekundäre Pflanzenstoffe bekommen dem menschlichen Körper in gewissen Mengen sehr gut. Diese Stoffe kommen vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Spinat, Soja und Bohnen vor. Das sogenannte Saponin kann Pilze abtöten und senkt das Cholesterin im menschlichen Körper. Genau diesem Umstand ist es zu verdanken, dass die Pflanze Tribulus Terrestris immer häufiger als natürliches Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt wird.

In diesen Fällen werden die Mittel häufig eingenommen

Die Pflanze wird unter anderem in Pillenform verarbeitet, welche bei einem akuten Testosteronmangel helfen sollen. Gerade in diesem Bereich soll die Pflanze wirksam sein, weil das Testosteron im Alter immer weniger wird. Spätestens mit dem 40. Lebensjahr produziert der Körper das männliche Sexualhormon nur noch schleppend. Zudem können ungünstige Lebensgewohnheiten dazu führen, dass der Körper Muskelmasse abbaut und sich Fett anlagert. Das wirkt sich nicht nur auf die Gesundheit, sondern auch auf den Selbstwert aus. Kein Wunder also, dass immer mehr Männer und auch ein paar Frauen zu natürlichen Ergänzungsmitteln greifen, welche dem Körper von außen Testosteron zuführen.

Pflanze mit vielen Facetten: die Tribulus Terrestris

Die Pflanze wird auch als Mäusedorn bezeichnet und kommt in vielen Teilen der Erde vor. Vor allen im warmen Klima entwickelt sich der Sprössling schnell zu einer ausgewachsenen Pflanze mit einem tendenziell unauffälligen Aussehen. Dieses Gewächs gehört zur Gattung der Jochblattgewächse und erinnert von der Wuchsform stark an ein Kraut. Einen Teil des Jahres trägt die Tribulus Terrestris weiße, kleine Blüten, die hübsch, aber unspektakulär aussehen. Vor allem in den Tropen und Subtropen kam die Pflanze ursprünglich vor, kann heute aber auch in etwas kühleren Gebieten angebaut werden.

Chinesische Heilkunde als Vorreiter

In China ist diese Pflanze schon lange als ein Heilkraut bekannt, welches gegen verschiedene Leiden eingesetzt wird. Unter anderem werden die enthaltenen Stoffe gegen Entzündungen im Bereich der Schleimhäute - speziell im Rachen - sowie am Zahnfleisch eingesetzt.

Hierzulande werden Präparate, die diese Pflanze beinhalten eher für den schnellen Muskelaufbau verwendet. Auch Männer, die Probleme mit der Libido oder mit der Potenz haben, probieren dieses pflanzliche Mittel aus. Natürlich stehen entsprechende Produkte nicht auf der Liste der verbotenen Substanzen, sondern können ganz legal erworben werden.

Anwender berichten von verschiedenen Ergebnissen. Während die Präparate dem einen helfen, schlagen sie bei anderen Anwendern nicht ganz so effektiv an. Hier kommt es auf die Qualität des Produktes und auf die körperliche Konstitution des Einzelnen an - so wird zumindest angenommen.

So wirkt die Pflanze auf den Hormonhaushalt

Tribulus Terrestris sorgt dafür, dass die Androgenrezeptoren im menschlichen Blut sich vermehren oder wieder empfindlicher werden. Diese Rezeptoren werden in erster Linie durch das männliche Sexualhormon Testosteron angeregt. Werden die Rezeptoren stärker angeregt, so prägt das nicht nur ein männlicheres Erscheinungsbild, sondern kann sich auch auf das Verhalten und die Sexualität auswirken. Die Wirkstoffe sorgen auch dafür, dass ein Hormon ausgeschüttet wird, welches die Produktion von Geschlechtszellen ankurbelt. Dadurch wird die Bildung von Testosteron angeregt - und das kann beim Muskelaufbau ungemein helfen.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur S. Pehse.