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Sachsen

Was Kretschmer von Auslandsreisen hält

Michael Kretschmer, der sächsische Ministerpräsident, hat sich klar zu Dienstreisen positioniert.

Michael Kretschmer
Michael Kretschmer © Thomas Kretschel

Dresden. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) möchte auch in Zukunft vor allem im Freistaat präsent sein und nur selten auf Dienstreise ins Ausland gehen. "Ich sehe meinen Platz hier in Sachsen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Man werde Formate wie die Sachsen-Gespräche fortsetzen, um im intensiven Austausch mit den Bürgern zu sein. "Zudem werde ich einmal im Jahr mit allen Bürgermeistern in jedem Landkreis sprechen."

Ein paar Termine für Auslandsreisen hat Kretschmer aber schon im Terminkalender. So will Sachsen den Jahrestag der Deutschen Einheit 2020 in Singapur und Warschau feiern. In Vietnam sieht Kretschmer die Möglichkeit, junge Fachkräfte anzuwerben: "Wir haben gute Verbindungen zu diesem Land, die Menschen werden hier gut aufgenommen. Wir möchten deshalb mehr junge Vietnamesen gewinnen, zu uns zu kommen."

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Als feste Reiseziele sind Tschechien, Polen und Russland eingeplant. Im vergangenen Jahr hatte sich Kretschmer bereits mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen: "Mir liegt sehr an dem engen Austausch mit Russland. Wir wollen, dass die Sanktionen ein Ende haben. Wir sind auch für die Pipeline Nordstream 2." (dpa)

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