merken

Was Schiebocker am meisten stört

Vor knapp drei Jahren wurden in Bischofswerda die Mängelkarten eingeführt. Jetzt zog die Stadt eine Bilanz.

© Archivfoto: Steffen Unger

Bischofswerda. Straßenschäden, verstopfte Straßeneinläufe nach Starkregen, illegale Müllablagerungen sowie Gefahren, die von verfallenden, zumeist unbewohnten Häusern ausgehen, sind die meisten Gründe, weswegen sich Bürger „ans Rathaus“ wenden. Seit September 2015 geht das in Bischofswerda ganz bequem – traditionell mittels Mängelkarte, die die Stadtverwaltung herausgibt, oder digital über die Homepage der Stadt bzw. seit September 2016 auch über die Stadt-App. 73 Hinweise, davon 14 über die App, nahm die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr entgegen, sagte Sascha Hache, Persönlicher Referent des Oberbürgermeisters, in dieser Woche im Stadtrat. Von April bis Dezember 2016 gab es 52 Bürger-Hinweise mittels Mängelkarte. In diesem Jahr sind es bisher nur 22.

Die Mängelkarten wurden nach der Amtsübernahme durch Oberbürgermeister Holm Große (parteilos) eingeführt. Ihr Anliegen ist es, dass Bürger ein Problem auf kurzem Wege an die Stadtverwaltung herantragen können und die Verwaltung schnell reagieren kann. Die Stadt sei „dankbar für jeden Hinweis“ und freue sich über jeden Bürger, der sich die Zeit nimmt, Probleme der Verwaltung mitzuteilen, hieß es auf der Stadtratssitzung. Dort wurde aber auch deutlich, dass manche Stadträte mit wesentlich mehr Bürger-Hinweisen gerechnet hatten. Künftig, so wurde beschlossen, soll es jährlich einen Bericht für den Stadtrat über die Mängelkarten geben. (SZ)

ELBEPARK Dresden
Der ELBEPARK bietet mehr
Der ELBEPARK bietet mehr

180 Läden, 5.000 kostenlose Parkplätze und zahlreiche Freizeitangebote sorgen für stressfreies und vergnügtes Einkaufen im ELBEPARK. Jetzt Angebote entdecken.