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Bischofswerda

Was soll in Neukirch besser werden?

Zum zweiten Mal werden Bürger zur Entwicklung der Gemeinde befragt. Ein Grund mehr, den Herbstmarkt am kommenden Sonntag nicht zu verpassen.

Was wünschen sich die Neukircher für ihre Gemeinde?
Was wünschen sich die Neukircher für ihre Gemeinde? © Steffen Unger

Neukirch. Drei Jahre nach der ersten Bürgerbefragung können sich Neukircher Einwohner jetzt erneut über ihre Sicht auf die Entwicklung der Gemeinde äußern. Zum zweiten Mal in der Geschichte der Oberlandgemeinde findet eine Bürgerbefragung statt – diesmal im Rahmen des Herbstmarktes am 15. September. Federführend dabei ist der Jugendbeirat der Gemeinde. Er führt die Befragung zusammen mit dem Gemeinderat durch. Eigens dafür wurde ein Fragenspiegel erarbeitet. Besucher des Marktes sind eingeladen, ihn mit Stichpunkten zu beantworten. „Teilen Sie uns mit, was Ihnen an Neukirch Freude bereitet und was sich Ihrer Meinung nach ändern sollte“, erklärt der Jugendbeirat zu dieser Aktion. Dessen Mitglieder werden am kommenden Sonntag gemeinsam mit Gemeinderäten einen Stand besetzen.

In einer in der Region Bischofswerda bisher einzigartigen Aktion hatte der Neukircher Gemeinderat im Mai 2016 erstmals die Bürger befragt. Etwa 500 der 4 500 Neukircher über 16 Jahre nahmen daran teil. Bei 20 Fragen konnten sie sich unter anderem zu Vorhaben in der Gemeinde und zur Arbeit der Volksvertreter äußern. Gefragt wurde damals auch zur Asylpolitik der Bundesregierung und der Lage vor Ort. Ein Jahr zuvor war in Neukirch ein – inzwischen aufgelöstes – Asylbewerberheim eröffnet worden.

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Der Neukircher Herbstmarkt findet am Sonntag ab 13 Uhr im Hof des ehemaligen Rittergutes an der Hauptstraße statt. Erwartet werden zahlreiche Händler mit Erzeugnissen aus der Region. Der Stand von Jugendbeirat und Gemeinderäten wird von 13 bis 18 Uhr besetzt sein. (SZ/ir)