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Radebeul

Was wird aus dem Bahnhof West?

Mehrere Kommunalpolitiker und Architekt Thomas Scharrer diskutieren darüber bei einer öffentlichen Veranstaltung.

Wie es mit dem Bahnhof im Stadtteil Kötzschenbroda weitergeht, ist Gegenstand eines öffentlichen Diskussionsabends am 18. März. © Norbert Millauer

Radebeul. Mitte Februar kam die überraschende Neuigkeit: Die Besitzergesellschaft des Bahnhofes Kötzschenbroda hatte sich in Radebeul mit der Rathausspitze getroffen. Dies war seit fast drei Jahren wieder eine Besprechung zum wichtigsten Gebäude im Sanierungsgebiet Radebeul-West. In den nächsten Monaten sollen nun Pläne für die künftige Nutzung des Bahnhofsgebäudes entworfen werden.

Wie es mit dem Bahnhof weitergeht, ist auch Gegenstand eines öffentlichen Diskussionsabends am 18. März, zu dem das Bürgerforum/Grüne einlädt. Mit dabei ist Architekt Thomas Scharrer, der mit ersten Planentwürfen für das Bahnhofsgebäude beauftragt wurde.

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Eine Frage der Logistik 

Im Institutsbüro des Betriebswirtschaftlers Christian Hein entstehen Lösungsansätze, die dazu beitragen, dass humanitäre Hilfseinsätze in der ganzen Welt sicherer und reibungsloser ablaufen.

Die Stadt möchte gern die Bibliothek im Bahnhof ansiedeln. Außerdem wäre Platz für Geschäfte, wie vor Jahren schon mal geplant. „Das Gelingen des Sanierungsgebietes ist zu wichtig, um es für Wahlkampfzwecke zu missbrauchen“, sagt Stadträtin Eva Oehmichen (Bürgerforum/Grüne). Sie fordert die im Radebeuler Stadtrat vertretenen Fraktionen dazu auf, sich an dem Gespräch am kommenden Montag zu beteiligen. Viele Kommunalpolitiker aus verschiedenen Fraktionen hätten bereits zugesagt. 

Außerdem sind alle interessierten Bürger eingeladen. Die Veranstaltung findet in der Güterhofstraße 1 statt und beginnt um 19.30 Uhr.