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Was wird aus dem Haidehof in Gohrisch?

Die Rehaklinik ist raus, seit Monaten steht das Haus in Gohrisch leer. Gespräche zur Zukunft des Haidehofs sollen Klarheit bringen.

© Norbert Millauer

Von Katharina Klemm

Gohrisch. Seit Dezember des letzten Jahres steht der Haidehof in Gohrisch leer. Zuvor war in dem Gebäude eine Rehaklinik für Suchtkranke untergebracht, davor ein Mutter-Kind-Kurhaus. Die Rehaklinik Haidehof Gohrisch war wegen des schlechten Zustands des Hauses damals in ein anderes Objekt umgezogen. Eine Sanierung wäre dringend nötig gewesen, um den Betrieb aufrechterhalten zu können.

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Was wird nun aus dem Gebäude, fragen sich einige Gohrischer und haben Sorge, dass es dem Verfall preisgegeben wird. Eigentümer des Gebäudekomplexes in einer stillen Seitenstraße in Gohrisch ist das Diakonische Werk der evangelischen Landeskirche. Die wiederum hat es an das Landeskirchenamt verpachtet. Eine scheinbar etwas schwierige Konstellation. Auf Anfrage der SZ spricht Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz von einer außerordentlich komplexen rechtlichen Lage bezüglich des Grundstückes und des Gebäudes. Zurzeit fänden daher intensive Klärungen und entsprechende Gespräche statt, die jedoch noch nicht abgeschlossen seien. Ziel sei es, eine sozial-diakonische Nachnutzung des Ensembles zu prüfen, so Pilz. Genauer will man jedoch derzeit nichts zur Sache sagen und bittet um Verständnis.

Verkommen wird der Haidehof nicht, so viel verspricht Pilz. „Bis zur Entwicklung eines Konzeptes für die Nachnutzung des Gebäudeensembles werden wir natürlich alle notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen durchführen.“ Ein Verfall sei in niemandes Interesse.

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