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Was wird aus dem Landmannsheim?

Der Oderwitzer Gemeinderat soll über den Verkauf des Gebäudes entscheiden, für das es zwei Interessenten gibt. Davon hängt auch die künftige Nutzung ab.

© Rafael Sampedro

Oderwitz. Für das Oderwitzer Landmannsheim gibt es eine zweite Kaufinteressentin. Das wurde in der jüngsten Sitzung der Gemeinderäte bekannt gegeben. Demnach plant diese, das bekannte Oderwitzer Veranstaltungshaus von der Gemeinde zu kaufen und das Haus an der B96 samt angebauten Saal geschäftlich zu nutzen. Unter anderem sollen Büroräume und eine Tagespflege darin eingerichtet werden, hieß es im Gemeinderat. Bislang hatte es eine Kaufinteressentin gegeben, die im Landmannsheim eine Physio- und Ergotherapiepraxis einrichten möchte.

Weil es nun Kaufanfragen für das Gebäude gibt, haben sich die Oderwitzer Gemeinderäte in den vergangenen Wochen intensiver mit dem Landmannsheim befasst. Dazu gab es auch einen Vor-Ort-Termin, bei dem sich Einwohner für den Erhalt des Gebäudes in Gemeindeeigentum aussprachen. Sie wünschen sich, dass das Landmannsheim in Zukunft wieder als ein Bürger- und Vereinshaus zur Verfügung steht. Die Gemeindeverwaltung befürchtet jedoch, die Kosten für die künftige Betreibung des Hauses, das zuerst saniert werden müsste, nicht tragen zu können. Zumal es bislang keine konkreten Nutzungskonzepte gibt. Darum soll es in der nächsten Gemeinderatssitzung einen Grundsatzbeschluss der Räte geben, ob das Landmannsheim verkauft werden soll oder nicht. Bei einem Beschluss für einen Verkauf soll danach mit den Kaufinteressenten gesprochen werden, sagte Bürgermeisterin Adelheid Engel (parteilos). (SZ/se)

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