Sebnitz
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Was wird aus den Stolpener Gesprächen?

Im Jubiläumsjahr wurde die neue Veranstaltungsreihe geboren. Doch gibt es jetzt noch genügend Themen dafür?

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Der Marktplatz in Stolpen zur Weihnachtszeit.
Der Marktplatz in Stolpen zur Weihnachtszeit. © Daniel Schäfer

Die Einwohner von Stolpen sollten wieder mehr miteinander ins Gespräch kommen, nicht am Einkaufsmarkt  oder beim Bäcker. Das tun sie sowieso. Ziel war es, im Jubiläumsjahr Stolpen800 2018 nicht nur gemeinsam zu feiern, sondern sich auch ernsthaft mit verschiedenen Themen und Thesen auseinanderzusetzen.

Stolpens Pfarrer Christian Heurich und Tourismuschefin Annett Immel haben viel mit Menschen zu tun und eben festgestellt, dass es tatsächlich enormen Gesprächsbedarf gibt, um letztlich nicht nur übereinander zu tuscheln, sondern auch um miteinander zu reden. Damit war die Idee des Stolpener Gesprächs geboren. 

Das Jubiläumsjahr Stolpen800 wollte man dazu nutzen, um mehrere Veranstaltungen zu verschiedenen Themen anzubieten. Der Auftakt wurde im März 2018 mit der ehemaligen Grünen-Politikerin Antje Hermenau und Frank Richter, ehemaliger Leiter der Zentrale für politische Bildung gesetzt. Es folgten weitere Gespräche wo es im Jubiläumsjahr vornehmlich um das Thema Heimat, und was es für den Einzelnen bedeutet, ging.

In diesem Jahr wurde die Reihe nun mit einem Stolpener Gespräch zum Thema 25 Jahre Silberhochzeit beendet. Im Mittelpunkt stand hier die Eingemeindung vor 25 Jahren, wie sich die Menschen heute fühlen, was ihnen fehlt oder auch nicht. Und am Ende, so sagt Stolpens Bürgermeister Uwe Steglich (FDP) sei herausgekommen, dass man in den Ortsteilen doch mehr zusammen gewachsen sei. Auch wenn das manchmal nicht so scheine oder eben auch anders kommuniziert werde.  Die Stolpener wollen aber weiter im Gespräch bleiben. Deshalb werde man zweimal pro Jahr die Gesprächsrunde weiter anbieten. Auch da sollen wieder verschiedene Themen gesetzt werden. Welche das sind, soll Anfang des Jahres festgelegt werden, sagt der Bürgermeister. (SZ/aw) 

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