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Deutschland & Welt

Was wird aus Deutschlands Freibädern?

Vor dem Start der Saison drängen die Betreiber wegen der Corona-Krise auf Gewissheit. Sicher ist schon jetzt: Manche Bäder werden zubleiben.

© Andreas Weihs (Symbolbild)

Berlin. Vor dem Start der Freibadsaison in Deutschland drängen die Betreiber wegen der Corona-Krise auf Planungssicherheit. "Wir brauchen ein eindeutiges Signal", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB), Christian Ochsenbauer. Ähnlich äußerte sich der Städte- und Gemeindebund.

Die meisten Freibäder öffnen üblicherweise Mitte Mai - das gehe allerdings nicht von heute auf Morgen. "Das Hochfahren der technischen Anlagen und die Beprobung zur Sicherstellung der Hygiene von Badewasser und Trinkwasser benötigt bei Freibädern bis zu zwei Wochen", sagte Ochsenbauer. 

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Obwohl noch unklar ist, ob und wann sie öffnen dürften, liefen in vielen Betrieben die üblichen Vorbereitungen für den Saisonstart. In einigen Kommunen habe man dagegen bereits entschieden, auf die Öffnung 2020 ganz zu verzichten, sagte Ochsenbauer.

Uwe Lübking, Sportverantwortlicher beim Städte- und Gemeindebund sagte: "Wenn man öffnen will, dann geht das nur unter sehr strengen Auflagen." Zum Beispiel brauche es entsprechende Hygienemaßnahmen und man müsste dafür sorgen, dass die Menschen genug Abstand zueinander halten. Auch Warteschlangen seien zu vermeiden.

Chlor macht Viren unschädlich

Als Pro-Argument für die Öffnung der Freibäder führte Lübking an, dass bei vielen Familien Urlaube ausfallen werden. Dementsprechend seien Aufenthaltspunkte vor Ort wie die Freibäder wichtig.

Durch das Badewasser selbst könnten nach derzeitigem Wissensstand keine Coronaviren übertragen werden, hieß es von der DGfdB. Das Chlor inaktiviere Bakterien und Viren verlässlich.

Bereits jetzt ist in den Bäderbetrieben teilweise Kurzarbeit vereinbart. Die DGfdB geht davon aus, dass zumindest die Bäder in öffentlicher Hand grundsätzlich früher oder später wieder in Betrieb genommen werden, wenn die Einschränkungen aufgehoben sind. 

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