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Was wird mit Sebnitzer Hauszombies?

Leerstehende Häuser werden zum Problemfall. Für die Stadt gibt es eine Lösung. Allerdings nur für einige Gebäude.

© Symbolfoto: dpa

Sebnitz. Sie sehen nicht nur unschön aus. Leerstehende Häuser sind gefährlich. Das zeigen inzwischen einige Beispiele wie auf der Schandauer Straße und der Hertigswalder Straße in Sebnitz, wo die Fußwege vor den Häusern notgedrungen gesperrt werden mussten, zur Sicherheit der Passanten. Die Stadt nimmt das sogenannte Brachenprogramm in Anspruch, mit dem für einzelne Objekte Fördermittel beantragt werden können, ob für den Abriss oder für die weitere Nutzung. Als Erstes wird nun ein Konzept auf den Weg gebracht, welches die Brachenstandorte in der Stadt untersucht und die Häuser bewertet. In einem weiteren Schritt werden die Entwicklungsziele und mögliche Prioritäten festgelegt. Untersucht werden nicht nur leerstehende Gebäude in der Stadt Sebnitz, sondern auch in den Ortsteilen. Die könnten ebenfalls von dem Programm profitieren. Im März soll das Konzept stehen. Allerdings wird es nicht für alle Hauszombies sofort eine Lösung geben. (SZ/aw)

Leerstehende Häuser in Sebnitz

Die Stadt Sebnitz hat den Gasthof Mittelndorf bereits ersteigert. Es ist vorgesehen, das Gebäude abzureißen und die Fläche zu renaturieren. Gleiches gilt auch für das Haus Hauptstraße 12 in Ottendorf, welches die Stadt erwerben müsste. Beide Gebäude könnten dank des Brachenprogramms verschwinden. In dem Konzept sind aber noch mehr leerstehende Gaststätten erfasst, so in Sebnitz-Schönbach der ehemalige Gasthof Richter, der Gasthof Opitz sowie das Gästehaus in den Goldgruben. Alles Gebäude, die seit Jahren nicht mehr genutzt werden. Laut Konzept wird hier ein Abbruch empfohlen.
Die Stadt Sebnitz hat den Gasthof Mittelndorf bereits ersteigert. Es ist vorgesehen, das Gebäude abzureißen und die Fläche zu renaturieren. Gleiches gilt auch für das Haus Hauptstraße 12 in Ottendorf, welches die Stadt erwerben müsste. Beide Gebäude könnten dank des Brachenprogramms verschwinden. In dem Konzept sind aber noch mehr leerstehende Gaststätten erfasst, so in Sebnitz-Schönbach der ehemalige Gasthof Richter, der Gasthof Opitz sowie das Gästehaus in den Goldgruben. Alles Gebäude, die seit Jahren nicht mehr genutzt werden. Laut Konzept wird hier ein Abbruch empfohlen.
Für das Hauptgebäude des VEB Kunstblume, Weberstraße 2-4, gab es einige Pläne. Schnell waren die Letzten zu modernen Wohnungen ausgeträumt. Die Stadt Sebnitz hat das Objekt im Dezember 2015 gekauft. Seit Januar läuft ein Wettbewerb, wie das Haus in ein Demenzzentrum umgenutzt werden kann. Sollte der Wettbewerb zu dem Ergebnis kommen, dass es sich nicht für ein Demenzzentrum eignet, soll es für soziale oder schulische Zwecke genutzt werden. Vorgesehen ist auch, das Hintergebäude und eventuell auch das Gebäude Weberstraße 4 abzureißen.
Für das Hauptgebäude des VEB Kunstblume, Weberstraße 2-4, gab es einige Pläne. Schnell waren die Letzten zu modernen Wohnungen ausgeträumt. Die Stadt Sebnitz hat das Objekt im Dezember 2015 gekauft. Seit Januar läuft ein Wettbewerb, wie das Haus in ein Demenzzentrum umgenutzt werden kann. Sollte der Wettbewerb zu dem Ergebnis kommen, dass es sich nicht für ein Demenzzentrum eignet, soll es für soziale oder schulische Zwecke genutzt werden. Vorgesehen ist auch, das Hintergebäude und eventuell auch das Gebäude Weberstraße 4 abzureißen.
Das Haus Tannertstraße 61 wird seit über zehn Jahren nicht mehr genutzt. Immer wieder scheinen sich hier auch Leute aufzuhalten, obwohl aus dem Haus nichts mehr heraus zu holen ist. Die Stadt will das Gebäude kaufen. Hier ist nur noch der Abriss möglich. Nachher soll die Fläche renaturiert werden. Gleiches gilt auch für das Wohngebäude Forstweg 6 sowie für das Haus Hertigswalder Straße 18. Alle drei Gebäude stehen bereits mit in der engeren Auswahl. Für die beiden Letzteren gibt es bereits die Idee, nach dem Abbruch Parkflächen anzulegen.
Das Haus Tannertstraße 61 wird seit über zehn Jahren nicht mehr genutzt. Immer wieder scheinen sich hier auch Leute aufzuhalten, obwohl aus dem Haus nichts mehr heraus zu holen ist. Die Stadt will das Gebäude kaufen. Hier ist nur noch der Abriss möglich. Nachher soll die Fläche renaturiert werden. Gleiches gilt auch für das Wohngebäude Forstweg 6 sowie für das Haus Hertigswalder Straße 18. Alle drei Gebäude stehen bereits mit in der engeren Auswahl. Für die beiden Letzteren gibt es bereits die Idee, nach dem Abbruch Parkflächen anzulegen.
Es ist ein Schandfleck, das Haus Kreuzstraße 5 und genauer betrachtet, scheint zumindest der Mittelteil bald einzubrechen. Das Gebäude steht mit auf der Liste der Brachenstandorte. Eine schnelle Lösung dürfte es hier nicht geben, denn das Vorderhaus ist denkmalgeschützt. Das Konzept wird hier eine Sicherung und Sanierung empfehlen. In einem ähnlichen Zustand befinden sich auch die Gebäude Böhmische Straße 44, Hertigswalder Straße 35 und Hertigswalde 1. Diese Häuser wurden ebenfalls mit erfasst. Ob eine Lösung innerhalb des Programmes möglich ist, steht noch nicht fest.
Es ist ein Schandfleck, das Haus Kreuzstraße 5 und genauer betrachtet, scheint zumindest der Mittelteil bald einzubrechen. Das Gebäude steht mit auf der Liste der Brachenstandorte. Eine schnelle Lösung dürfte es hier nicht geben, denn das Vorderhaus ist denkmalgeschützt. Das Konzept wird hier eine Sicherung und Sanierung empfehlen. In einem ähnlichen Zustand befinden sich auch die Gebäude Böhmische Straße 44, Hertigswalder Straße 35 und Hertigswalde 1. Diese Häuser wurden ebenfalls mit erfasst. Ob eine Lösung innerhalb des Programmes möglich ist, steht noch nicht fest.
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