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Zittau

Was Zittau auf die Palme bringt

Die exotischen Gewächse werden auch dieses Jahr wieder auf dem Marktplatz aufgestellt. Allerdings etwas später als sonst.

Die Palmen stehen bald wieder vor dem Zittauer Rathaus. © Rafael Sampedro

Ab Mitte Mai beginnt die Städtische Dienstleistungsgesellschaft mit der sommerlichen Bepflanzung der Beete und Kübel in der Stadt. Die Bepflanzung des Rathausbalkons und die Platzierung der fünf Palmen auf dem Markt werden allerdings erst Anfang Juni in Angriff genommen. Grund dafür ist das Spectaculum am 29. Mai. Dort könnten die Pflanzen sonst möglicherweise Schaden erleiden, teilt die Stadt Zittau mit.

Die Palmenkübel stehen seit 2016 über die Sommermonate auf dem Marktplatz. Sie sollen die Aufenthaltsqualität erhöhen. Bei vier der Pflanzen handelt es sich um Phönix-Palmen, die Zittau zur Landesgartenschau von der Partnerstadt Pistoia geschenkt bekam. Der große Palmfarn stammt aus dem Altbestand der Stadtgärtnerei.

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In einer Sitzung von 2017 bekannte sich der Stadtrat zur Palme - im Rahmen einer Diskussion zur Gestaltungssatzung in der Innenstadt. Für Thomas Krusekopf (parteilos) passten sie nach damaliger Aussage gut zum italienischen Baustil des Rathauses. Andreas Mannschott (FBZ) erklärte in Anlehnung an die Aussage des Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff, der einmal meinte, der Islam gehöre zu Deutschland: "Die Palme gehört zu Zittau!" Mannschott unterlegte sein klares Bekenntnis mit dem Hinweis, dass spätestens seit der Industrie- und Gewerbeausstellung von 1902 auf historischen Postkarten von Zittau immer wieder Palmen auftauchen.

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