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Wasser wird rund um die Uhr geprüft

Dass das Lebensmittel Trinkwasser eine einwandfreie Qualität hat, wird in der zentralen Leitwarte überwacht. © dpa

Welche Werte wann und wie oft gemessen werden, ist klar geregelt. 

Wie viel Wasser verbrauchen die Dresdner oder die Bürger im Kreis Meißen am Tag? Die Wasserversorger nennen täglich fünf Liter – pur oder als Basis für Tee, Kaffee und Speisen. Weitere 90 Liter Leitungswasser kommen fürs Waschen, Putzen, Duschen und die Toilettenspülung dazu.

Dass das Lebensmittel Trinkwasser eine einwandfreie Qualität hat, wird in der zentralen Leitwarte überwacht. Wichtige Punkte der Wasserwerke und des Trinkwassernetzes sind mit Online-Messgeräten ausgestattet, welche die Daten ins zentrale Leitsystem übertragen. Insgesamt gibt es um die 100 Messstellen. 

So überwachen die Operatoren in der Leitwarte rund um die Uhr, ob Grenzwerte überschritten werden oder Rohrbrüche auftreten. Hinzu kommen Proben, die im Drewag-Labor in Coschütz analysiert werden. In der Trinkwasserverordnung ist festgelegt, was wie oft gemessen werden muss. 

Die Auswertung von 2017 listet rund 90 Parameter auf, darunter freies Chlor, Quecksilber, Arsen oder Bakterien, von denen keine nachgewiesen werden konnten. Alle Grenzwerte wurden unterschritten, zum Teil deutlich. Kontrolliert wird jede einzelne Stufe der Aufbereitung bis hin zum fertigen Trinkwasser.

Die Sanierung alter Rohre hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Zahl der Beschwerden deutlich zurückgegangen ist. In der Vergangenheit traten immer wieder Trübungen durch korrodierte Rohre auf. (SZ/sr)

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