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Wasserstände im Kreis sinken weiter

© Pawel Sosnowski/pawelsosnowski.c

Zahlreiche Pegel weisen den niedrigsten Stand aller Zeiten auf. Der Kreis untersagt weiter das Abpumpen von Wasser und appelliert an die Vernunft.

Görlitz. Die Gewässer des Landkreises haben weiter unter der anhaltenden Hitze und Trockenheit zu leiden. Wie das Landratsamt Görlitz erklärt, sinken die Wasserstände in oberirdischen Gewässern weiter. „An den Pegeln der Oberläufe wie beispielsweise am Pegel Ebersbach/Spree und am Pegel Großschweidnitz/Löbauer Wasser wurde der niedrigste jemals gemessene Abflusswert erreicht“, so Julia Bjar, Pressesprecherin des Landratsamtes. Die Quellgebiete einiger kleinerer Gewässer seien sogar bereits ausgetrocknet.

Angesichts der Prognosen, die keinen Wetterumschwung vorhersagen, sieht sich das Landratsamt gezwungen, auf die bereits am 22. Juni dieses Jahres im Landkreisjournal des Landkreises veröffentlichte Allgemeinverfügung zu verweisen. In dieser wurde den Bürgern untersagt, Wasser aus oberirdischen Gewässern im Landkreis abzupumpen. Erlaubt bleibt zumindest bis auf Weiteres das Schöpfen mit Handgefäßen.

Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Görlitz hofft daher auf das Verständnis aller Bürgerinnen und Bürger sowie von Einrichtungen und Betrieben und appelliert an die Vernunft, trotz der Hitze sparsam und überlegt mit dem Wasser umzugehen. (SZ)