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Watzke fordert besseres Wir-Gefühl

In einem Brief hat Vereinschef Hans-Joachim Watzke die Angestellten von Borussia Dortmund auf einen Neustart eingeschworen. Nach einem unruhigen wie unbefriedigenden Jahr mit zwei Trainerwechseln, dem...

In einem Brief hat Vereinschef Hans-Joachim Watzke die Angestellten von Borussia Dortmund auf einen Neustart eingeschworen. Nach einem unruhigen wie unbefriedigenden Jahr mit zwei Trainerwechseln, dem frühen Aus erst in der Champions- und dann in der Europa League sowie Fanprotesten soll beim Fußball-Bundesligisten wieder ein besseres Wir-Gefühl entstehen. „Unser gemeinsames Ziel ist es, dass der BVB 2018/19 auf und neben dem Platz wieder ein anderes Gesicht zeigt. Bodenständig und leidenschaftlich. Jeder Einzelne muss wieder für Schwarzgelb brennen“, schrieb Watzke in einer von „nullneun“ Thesen an die Beschäftigten.

Er will beim BVB „perspektivisch wieder eine eigene Spielphilosophie, eine klare Identität, einen unverkennbaren Spielstil umsetzen“. Szenen wie in der vorigen Saison, als Fans auf einem Banner („Keiner verkörpert Borussia Dortmund so wenig wie ihr“) ihren Unmut über die leblose Vorstellung der Profis im Derby gegen Schalke bekundet hatten, sollen sich nicht wiederholen. Ego-Trips wie von Pierre-Emerick Aubameyang vor seinem erzwungenen Wechsel zum FC Arsenal will Watzke verhindern: „Der erste Schritt ist: wieder Ruhe in den Verein zu bringen. Mit dem Produzieren von Schlagzeilen auf Nebenschauplätzen hören wir unverzüglich auf.“ (dpa)

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