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Corona: Diskussion zur Feuerwehr abgesagt

Am 7. April wird nicht über die Zittauer Feuerwehr gesprochen. Das politische Leben müsse deshalb jedoch nicht stillstehen, meinen die Veranstalter.

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Symbolbild
Symbolbild © Archiv/Matthias Weber (Symbolfoto)

Die Organisatoren der Veranstaltung "Es brennt und (K)Einer kommt zum Löschen" am 7. April in Zittau haben entschieden, die Veranstaltung aufgrund des Coronavirus abzusagen. Das teilt Jens Hentschel-Thöricht, Fraktionsvorsitzender der Linken im Stadtrat Zittau, in einer Pressemeldung mit. Die beiden Linken-Politiker  André Hahn und Mirko Schultze wollten dort mit dem Zittauer Feuerwehr-Chef Uwe Kahlert und OB Thomas Zenker (Zkm) über die Sparmaßnahmen bei der Feuerwehr diskutieren.

"Zwar ist die Ansteckungsgefahr für die Einzelnen insgesamt gering und auch die gesundheitlichen Gefahren für die meisten überschaubar, doch folgen wir damit den Einschätzungen vieler Gesundheitsbehörden und Fachleute, die darauf verweisen, dass gerade in der Anfangsphase der Verbreitung des Coronavirus die Ausbreitung verlangsamt werden soll", erklärt Hentschel-Thöricht. Dazu wolle man einen präventiven Beitrag leisten.

Das bedeute keineswegs, dass das politische Leben stillstehen muss: "Sicherlich gibt es viele Aufgaben, die durch die Hektik des alltäglichen Engagements sonst liegen bleiben und nun angepackt werden können." Treffen und Absprachen könnten als Telefon- oder Videokonferenzen stattfinden. "Auch andere Aktivitäten können von der analogen in die digitale Welt übertragen werden", so der Fraktionsvorsitzende.

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