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Döbeln

Wehr feiert im fertigen Gerätehaus

Die Wehr präsentiert ihr saniertes Gerätehaus zum Tag der offenen Tür. Nun fehlt nur noch ein frischer Anstrich.

Auch die Nachwuchsfeuerwehrleute aus Wendishain – hier von links Eric, Sandro und Finn – freuen sich über die Investitionen in den Standort. Dazu gehören die neuen Rolltore, von denen sich eines auf Knopfdruck öffnen lässt.
Auch die Nachwuchsfeuerwehrleute aus Wendishain – hier von links Eric, Sandro und Finn – freuen sich über die Investitionen in den Standort. Dazu gehören die neuen Rolltore, von denen sich eines auf Knopfdruck öffnen lässt. © Lars Halbauer

Hartha. Neue Heizung, neues Dach, neue Tore − das Gerätehaus der Kameraden der Wehr in Wendishain kann sich sehen lassen. Viel ist im Verlauf eines Jahres in das Gebäude investiert worden. Zuletzt wurden laut Wehrleiter Jörg Roßberg der Fußboden erneuert und Schwellen entfernt. 

Nun ist alles perfekt. Zumindest fast. „Das Gebäude braucht noch einen frischen Anstrich, damit es vom Gesamtbild her ordentlich aussieht“, so Roßberg. Und auch neue Kleidung wünschen sich die Kameraden. „Die Jacken und Hosen sind schon über zehn Jahre alt“, meint der 54-Jährige.

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Trotz Sanierung blieben die 17 aktiven Kameraden das ganze Jahr über einsatzbereit. Das Fahrzeug mit zwei Hängern war zwischenzeitlich woanders untergebracht, sagt der Wehrleiter. Entgegen kam den Männern, dass das Jahr bisher recht ruhig gewesen sei. „Im vergangenen Jahr gab es aufgrund der Trockenheit viele Waldbrände“, so Jörg Roßberg. Davon bleiben die Kameraden 2019 verschont.

Drei Wendishainer in Jugendwehr

Zwischen 18 und 63 Jahre sind die aktiven Mitglieder der Wehr zurzeit. Hinzukommt eine Altersabteilung. Frauen gibt es keine mehr in der Gruppe. „Aus Wendishain sind zurzeit drei Kinder bei der Jugendwehr in Hartha“, berichtet der Wehrleiter. Ein 18-Jähriger sei erst aus der Harthaer Jugendwehr zurück nach Wendishain gekommen. 

Roßberg ist froh über jedes neue junge Mitglied. Schließlich sei es nicht einfach, in Konkurrenz mit anderen Freizeitbeschäftigungen, wie zum Beispiel Fußball, die Kinder und Jugendlichen bei der Feuerwehr zu behalten.

Um ein bisschen Werbung in eigener Sache zu machen, öffneten die Kameraden am Sonnabend ihre neuen, modernen Rolltore zum Tag der offenen Tür. Die Kinder durften mal ins Löschfahrzeug einsteigen und eine Runde mitfahren. Die Jugendwehr lud zum Zielspritzen auf Dosen sowie ein Spritzenhaus ein. Zum Austoben stand die Hüpfburg bereit. Am Abend gab es einen Lampionumzug zum Asterberg.