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Bischofswerda

Weihnachtsbäume aus dem Taucher

Zum ersten Mal verkauft die Gemeinde Burkau Fichten und Blaufichten aus dem eigenen Wald. Der Erlös fliest in den Forst zurück.

Weihnachtsbäume aus dem Taucherwald? Am Sonnabend werden die hiesigen Bäumchen verkauft.
Weihnachtsbäume aus dem Taucherwald? Am Sonnabend werden die hiesigen Bäumchen verkauft. © dpa

Burkau. Im Taucherwald bei Taschendorf kann man sich am Sonnabend, dem 7. Dezember, seinen Weihnachtsbaum holen. Die Gemeinde Burkau hatte dort vor Jahren eine Weihnachtsbaumplantage angelegt. Schätzungsweise 300 bis 400 Bäume sind seitdem herangewachsen, vor allem Blaufichten und Fichten. In diesem Jahr wird nun erstmals „geerntet“. Der Preis der Bäume direkt ab Wald richtet sich nach deren Größe, sagte Bürgermeister Sebastian Hein (CDU). Der laufende Meter kostet zwölf Euro. Der Erlös des Weihnachtsbaumverkaufes soll wieder in den Taucherwald fließen und zu dessen Erhalt beitragen. Die Gemeinde Burkau ist Eigentümerin des zwischen Uhyst, Taschendorf und Großhänchen gelegenen Waldstückes, in dem in den 1980-er Jahren sowjetische Atomraketen stationiert waren. Die letzten Soldaten verließen erst im Mai 1992 den Taucherwald. Seit Mitte der 90er Jahre gehört der Wald der Gemeinde Burkau. Sie arbeitet seitdem an der Renaturierung des rund 170 Hektar großen Gebietes.

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Die Weihnachtsbaumplantage erreicht man über die Zufahrt Taschendorf. Ab dem Waldrand ist der Weg ausgeschildert. Verkauft werden die Weihnachtsbäume in der Zeit von 10 bis 15 Uhr. (SZ)

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