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Weihnachtsgeschäft beginnt - „Geschäfte sind brechend voll“

Der sächsische Handel bewertet das erste Adventswochenende überwiegend positiv. Am Samstag waren Geschäfte gut besucht - trotz miesen Wetters.

Dresden/Leipzig/Chemnitz. Mit dem ersten Adventswochenende hat für den sächsischen Handel die heiße Phase im Weihnachtsgeschäft begonnen. In den Innenstädten und bei den Einkaufszentren auf der Grünen Wiese herrschte bei kühlem Schmuddelwetter vielerorts großer Andrang. „Wir werden förmlich überrannt“, sagte David Penndorf vom Center-Management in der Altmarktgalerie Dresden mit mehr als 200 Geschäften. „Es sind nicht nur Leute unterwegs, sondern auch Tüten, das heißt, die Leute kaufen auch“, sagte er am Samstag.

Center-Manager Stefan Knorr von den Promenaden im Leipziger Hauptbahnhof mit rund 140 Geschäften sagte: „Bei uns ist es brechend voll, wir sind eindeutig die Profiteure des schlechten Wetters.“ Kauftrends zeichneten sich noch nicht ab. „Elektronik ist aber immer ein Thema“, sagte Knorr.

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Im Einkaufszentrum Roter Turm in Chemnitz mit 60 Geschäften klingelten ebenfalls die Kassen. „Der Ansturm lässt auf ein sehr gutes Weihnachtsgeschäft schließen, wir sind sehr zufrieden“, sagte Center-Manager Jörg Knöfel. Gefragt seien die Klassiker wie Elektronik und Bücher.

„Unser Eindruck ist sehr positiv, es ist voll bei uns“, sagte Tetiana Zarichna, Center-Managerin im Einkaufspark Nova Eventis an der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Sachsen. Spielwaren Geschenkartikel und Schokolade seien besonders nachgefragt worden. Kaufkraft und Kauflaune stimmten.

Die Gewerkschaft Verdi macht unterdessen weiter Druck. Rund 400 Beschäftigte in sechs Städten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen streikten am Samstag. Am 11. Dezember gehen die Tarifverhandlungen in eine neue Runde. (dpa)