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Weihnachtszauber am Gymnasium

Die Schüler haben Spenden für das Kinderhospiz Bärenherz gesammelt. Damit soll auch für das Thema sensibilisiert werden.

© André Braun

Von Eric Mittmann

Hartha. Der letzte Schultag vor Weihnachten ist am Martin-Luther-Gymnasium eine ganz besondere Zeit. „Die Schüler können durchs Schulhaus gehen, an Projekten teilnehmen und singen Weihnachtslieder“, beschreibt Englischlehrerin Katja Hoffmann den sogenannten „Weihnachtszauber“ der Schule. „Im vergangenen Jahr haben wir uns zudem dafür entschieden, das Geld, das an diesem Tag für Essen und gebastelte Sachen eingenommen wurde, für einen sozialen Zweck zu spenden.“

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Diese Spende ging nun an das Kinderhospiz Bärenherz in Markkleeberg. „Wir wollten etwas finden, mit dem sich die Kinder identifizieren können und das gleichzeitig verdeutlicht, dass wir nicht alle gleich sind“, so Hoffmann weiter.

Das Hospiz nahm die Spende dankend entgegen. „Unser Verein wird zu 50 Prozent von der Krankenkasse finanziert. Die andere Hälfte müssen wir über Spenden tragen“, erklärt Mona Meister, Presseverantwortliche der Einrichtung. Die Spende des Martin-Luther-Gymnasiums würde für die laufende Finanzierung beispielsweise der Kunst- beziehungsweise Musik- und Klangtherapie verwendet.

Die Schule wolle auch zukünftig mit dem Hospiz in Kontakt bleiben und weiterhin für das Thema sensibilisieren. „Wir arbeiten noch aus, wie wir es in den Unterricht einbinden, aber wir würden gern einen Einblick in die Arbeit des Vereins erhalten“, sagt Hoffmann.

Gelegenheiten gäbe es dazu durchaus, meint Mona Meister. „Unser Hospiz funktioniert im Grunde wie eine Herberge.“ Auch einen Tag der offenen Tür würde man jedes Jahr im September veranstalten, zu dem schon einmal bis zu 1000 Menschen erscheinen. „Es gibt einen Streichelzoo, viel Essen, die Polizei kommt vorbei, die Feuerwehr auch. Es ist ein wirklich großes Fest“, schwärmt Meister.

Bereits seit 2008 geht das Hospiz seiner Arbeit nach. Es ist die einzige Einrichtung ihrer Art in Sachsen.