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Weininstitut rechnet mit geringen Erträgen

Das kühle und regnerische Wetter hat für ein vorzeitiges Ende der Lese gesorgt.

© Symbolfoto/Norbert Millauer

Mainz/Meißen. Mit „klein, aber fein“ ist eine Meldung des Deutschen Weininstituts (DWI) aus Mainz überschrieben, die eine erste Schätzung der Lesemengen des Jahrgangs 2017 in Deutschland enthält. Demnach wird nach vorsichtigen Prognosen in Sachsen mit einer Mostmenge von rund 27 000 Hektolitern gerechnet. Das wären 2 000 Hektoliter weniger als vergangenes Jahr, aber deutlich mehr als im zehnjährigen Jahresmittel.

Wie es im Text heißt, neige sich die diesjährige Weinlese ungewöhnliche früh dem Ende zu und sei in vielen Betrieben bereits Ende September vollends abgeschlossen gewesen. Insgesamt gesehen rechnet das DWI vom Jahrgang 2017 mit guten bis sehr guten Weinqualitäten, aber einer relativ kleinen Erntemenge.

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Wie die Experten weiter mitteilen, lassen die letzten Ertragschätzungen eine bundesweite Weinmosternte von rund 7,5 Millionen Hektolitern erwarten. Dies entspräche einem Minus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr sowie dem zehnjährigen Mittel von neun Millionen Hektolitern. Die Ernteergebnisse unterliegen allerdings regional und einzelbetrieblich sehr großen Schwankungen, je nachdem, wie stark die Weinberge von den Aprilfrösten geschädigt wurden, die als Hauptgrund für die Einbußen anzusehen sind. (SZ/pa)