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Riesa

Weißer Ring warnt vor Taschendieben

Das Gedränge auf Weihnachtsmärkten macht es Kriminellen leicht, teilt der Verein mit. Auch die Polizei gibt Marktbesuchern Tipps.

Symbolbild.
Symbolbild. © dpa

Riesa. Zum Beginn der Weihnachtsmarktsaison mahnt der Weiße Ring in Riesa die Besucher, es Taschendieben nicht zu leicht zu machen. „Dort, wo viele Menschen sich auf engem Raum begegnen, haben Taschendiebe gute Chancen, zum Erfolg zu kommen“, teilt der Verein mit – und schildert den Fall von Jutta G. Die Frau habe an der Bratwurst-Bude gewartet, als sie ein junger Mann nach dem Weg zur Toilette fragte. Ein Ablenkungsmanöver, wie sich herausstellte: „Als sie ihren Punsch und die Bratwurst bezahlen wollte, fehlte die Geldbörse in ihrem kleinen Rucksack.“

Die Bundespolizei gibt Reisenden und Marktbesuchern in dem Zusammenhang eine Reihe von Tipps: Wertgegenstände sollten in mehreren Taschen verteilt und eng am Körper getragen werden, am besten in verschließbaren Innentaschen. Wer Handtaschen benutzt, soll diese mit dem Verschluss nach innen unter den Arm klemmen. Außerdem sei bei aufdringlichen Fremden Skepsis angebracht: „Nicht jede Umarmung ist ein Akt der Nächstenliebe.“ Das gelte auch für Hilfe beim Einsteigen in den Zug oder bei Beschmutzung der Kleidung und anschließendem Reinigungsprozedere.

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Wer wie Jutta G. bestohlen wird, dem hilft auch der Weiße Ring weiter. „Jeder, der Opfer von Kriminalität und Gewalt geworden ist, kann sich an die Außenstelle Riesa/Großenhain wenden“, so der Verein. Im Jahr 2019 habe der Weiße Ring insgesamt 17 Opfern auf unterschiedliche Weise helfen können. Sie erhielten Beratungen und konnten sich durch Beratungsschecks Hilfe bei einem Rechtsanwalt holen. „Insgesamt leistete die Außenstelle über 700 Euro finanzielle Soforthilfe und mit mehr als 7.500 Euro umfassende Opferhilfe.“ Weitere ehrenamtliche Unterstützer seien immer gern gesehen. (SZ)

Kontakt Weißer Ring:  0151 55164731