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Weißwasser

Weißwasser bereitet sich auf russischen Karneval vor

Die Maslenitza soll den Winter vertreiben. Das findet auch hier immer mehr Freunde. Mit den traditionellen Blini und Folklore.

Was wäre die Maslenitza ohne bunte Kostüme? Viktor, Nina, Alexander und Nadia kommen kaum aus ihrer Schneiderstube raus.
Was wäre die Maslenitza ohne bunte Kostüme? Viktor, Nina, Alexander und Nadia kommen kaum aus ihrer Schneiderstube raus. © Joachim Rehle

Weißwasser. Der russische Karneval Maslenitsa wird seit fünf Jahren am Boulevard in Weißwasser gefeiert. Hier hat der Verein „Wir sind wir“ die Initiative dazu ergriffen. Und immer mehr Weißwasseraner schließen sich dem fröhlichen Treiben an. Es geht am 29. Februar von 14 bis 18 Uhr hoch her mit russischer Folklore und natürlich den Blini, den russischen Pfannkuchen.

Der russische Karneval ist in Russland wieder populär. Man isst Blini, besucht sich gegenseitig und bittet sich am Sonntag um Verzeihung. Früher versank ganz Russland für sieben Tage in einem Taumel aus Frohsinn und wildem Treiben. Maslenitsa, die Fastnachtswoche, war mit Abstand das fröhlichste Fest im ganzen Jahr und wurde in Russland allerorts mit Freude erwartet. Ausgelassen vertrieben Russen den kalten Winter und schlugen sich vor dem Großen Fasten die Bäuche voll. Überall wurden die russischen Pfannkuchen gebacken. Heiß, klein, rund und gelb symbolisierten sie die Sonne und lockten das Frühjahr heran. Kein Wunder, dass der Appetit auf das altrussische Fest bis heute nicht vergangen ist. Maslenitsa wird in Russland Ende Februar bis Anfang März gefeiert. (reh)

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