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Weißwasser

Weißwasser erneuert Straßenbeleuchtung

Teils werden nur die LED-Aufsätze ausgetauscht, teils ganze Laternen neu aufgestellt. Der Bauausschuss des Stadtrats vergab jetzt die Aufträge dazu.

© Archiv/André Schulze

Weißwasser. Energieeffizienz ist eins der aktuellen Themen unserer Zeit. Erst recht, wenn es um die Einsparung von Energiekosten in den finanziell angeschlagenen Kommunen geht. Die Stadt Weißwasser lässt jetzt die Aufsätze der LED-Beleuchtung von Straßenlaternen austauschen – beispielsweise auf der Bahnhofstraße und der Straße des Friedens. Ausdrücklich geht es dort nur um die Lampenköpfe, weil die Masten selbst nach Aussage von Baureferatsleiter Thomas Böse „noch in Ordnung sind“. Darum beworben hatte sich in der öffentlichen Ausschreibung die ERF Elektro Elektronik GmbH Weißwasser, die als einzige Firma ein Angebot abgab. Nach einstimmigem Beschluss des Bau- und Wirtschaftsausschusses (BWA) erhält sie den Auftrag in Höhe von 51.000 Euro.

Die gleiche Firma wird in der Eisenbahnstraße neue Straßenlaternen aufstellen, dort einschließlich der Masten. Dafür hatte ERF ein Angebot in Höhe von 39.000 Euro abgegeben und war auch dabei einziger Bieter. Der BWA befürwortete das.

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Beide Maßnahmen werden aus dem Fördertopf des Efre-Programms finanziert, wo es neben dem Schwerpunkt der Gestaltung des Grünbereichs zwischen Turnerheim und Pestalozzistraße auch um Energieeffizienz, Co2-Emmissionen und weitere Umweltthemen in Weißwasser geht.

Für Hartmut Schirrock (Klartext) ist es „aus der eigenen Erfahrung heraus“ wichtig, ob sich bei einem Defekt einzelne Komponenten wechseln lassen. Die Stadt habe ja erst vor fünf Jahren auf LED umgerüstet, und jetzt fange man an, neue Lampen zu kaufen, sagte er. Vonseiten der Verwaltung hieß es, dass es in der Vergangenheit Hersteller gab, die nach wenigen Jahren wieder verschwunden waren, dass sich die Stadt Weißwasser aber an einen Kreis von Firmen halte, die schon länger da sind, zudem gebe es Anbieter einzelner Module.

Von Interesse war für die Ausschussmitglieder, ob es in den Ausschreibungen besondere Vorgaben zu den Leuchtmitteln im Hinblick auf den Insektenschutz gab. „Nach solchen Dingen werden die Hersteller nicht bewertet“, so der Baureferatsleiter. Das Förderprogramm sei schon ein paar Jahre alt. Seither würden solche Kriterien immer stärker in den Fokus rücken.

Kathrin Jung (SPD) ging es um die Energieverbrauchsdaten, zumal nicht alle Kommunen ein Energiemanagementsystem haben und es auch nicht überall selbstverständlich sei, dass die Daten an einer Stelle zusammenlaufen. Wie Thomas Böse sagte, könne man „deutlich erkennen, dass die Kurve der Straßenbeleuchtung nach unten geht“. Auch könne er genau sagen, welche Einrichtung in der Stadt wie viel Strom verbraucht. Die statistische Aufbereitung der Daten sei aber sehr umfangreich „und nur die halbe Wahrheit“, weil daraus nicht die Gründe für den Verbrauch hervorgehen.

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