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Auftrag für Ulja-Containerdorf vergeben

Die Firma in Frankfurt (Main) blieb trotz einer Zusatzposition für Klimatechnik weit unter den veranschlagten Kosten. Nicht nur für Weißwassers Räte eine gute Nachricht.

Mitarbeiter der Firma Strabag richten die Baustelle für das Containerdorf an der Lutherstraße in Weißwasser ein.
Mitarbeiter der Firma Strabag richten die Baustelle für das Containerdorf an der Lutherstraße in Weißwasser ein. © Joachim Rehle

Weißwasser. Die Firma Adapteo GmbH aus Frankfurt am Main wird mit der Lieferung, dem Aufstellen und Vermieten der Container zur Errichtung eines Interimsquartiers für die Kita Ulja in Weißwasser beauftragt. Das beschloss der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Dies schließt auch Rückbau und Auflösen des Standorts ein.

Im Rahmen der europaweiten Ausschreibung hatten neun Firmen die Unterlagen angefordert. Letztlich gaben nur drei Unternehmen ihre Angebote ab. Das der Adapteo GmbH zu einem Preis von rund 196.000 Euro erwies sich als das wirtschaftlichste Gebot. Es beinhaltet das eigentliche Angebot über 178.000 Euro sowie eine Bedarfsposition für Klimatechnik in Höhe von 17.600 Euro. Diese war empfohlen worden, um den während der Sommermonate in solchen Containerlösungen für gewöhnlich auftretenden erhöhten Temperaturen entgegenwirken zu können.

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Für die Stadträte hatte Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) „eine gute Nachricht“ parat. „Wir haben ein gutes Angebot gekriegt und liegen extrem gut im Kostenrahmen“, sagte er. Der Kalkulation für den Containerstandort lagen Preise aus dem Jahr 2020 zugrunde. Alle drei Bieter waren unter den veranschlagten Kosten von 267.000 Euro geblieben.

In dem Containerdorf sollen 77 Kinder und ihre Erzieherinnen für die Zeit der Sanierung der Ulja untergebracht werden. Der Rückzug in die Kita ist für Dezember geplant. Für den Fall, dass es Probleme im Bauablauf gibt, wurde für die Container sicherheitshalber eine um zwei Monate längere Mietzeit vereinbart, informierte Baureferatsleiterin Dorit Baumeister die Räte.„... wie in einem richtigen Haus.“

Mit dem Containerquartier handelt es sich um das Los 2 der Gesamtmaßnahme zur Sanierung der Kita Ulja. Mitte März hatte sich der Bau- und Wirtschaftsausschuss des Stadtrats (BWA) mit dem Los 1 befasst. Er beauftragte die Strabag AG, Gruppe Oberlausitz, mit Sitz in Weißwasser mit den Erdarbeiten und der vollumfänglichen Erschließung. „Wir brauchen alle Funktionen wie in einem richtigen Haus“, hatte die Baureferatsleiterin im Ausschuss den Umfang der Arbeiten begründet. Wie jetzt bei Los 2 hieß es bereits bei der Vergabe zu Los 1, dass man um einiges unter den veranschlagten Kosten bleibe.

Inzwischen hat die Strabag mit dem Einrichten der Baustelle für das Containerdorf an der Lutherstraße begonnen.

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