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Fleißige Bienchen

Am Weltbienentag geht es heute um Ernährungssicherheit und Artenschutz. Auch hierzulande.

Bienen tummeln sich auf Nahrungssuche in bunten Studentenblumen. Jedes dieser fleißigen Insekten lebt etwa drei Monate, fliegt in dieser Zeit täglich bis zu drei Kilometer und steuert dabei bis zu 4.000 Blüten an. Auch in Weißwasser und Umgebung.
Bienen tummeln sich auf Nahrungssuche in bunten Studentenblumen. Jedes dieser fleißigen Insekten lebt etwa drei Monate, fliegt in dieser Zeit täglich bis zu drei Kilometer und steuert dabei bis zu 4.000 Blüten an. Auch in Weißwasser und Umgebung. © Sabine Larbig

Weißwasser. Am heutigen Weltbienentag gehört die ganze Aufmerksamkeit den kleinen Insekten, ohne deren Fleiß es keinen Honig und auch andere Produkte im Supermarktregal nicht gäbe. Seit 1990 sank der Bestand an Bienen in Deutschland um 20 Prozent. Als Beitrag zum Artenschutz unterhalten die Stadtwerke Weißwasser seit April ein eigenes Bienenvolk. „Es hat sich am neuen Zuhause prächtig eingelebt. Trotz des sehr wechselhaften und viel zu kühlen Frühlings konnte neben viel Pollen auch schon der erste Nektar gesammelt werden“, weiß Imker Jens Ebert, der es betreut. Er hofft, dass mit dem Weltbienentag der ersehnte Wetterumschwung mit viel Sonne und milden Temperaturen kommt.

Ausgerufen wurde der Weltbienentag 2018 von den Vereinten Nationen, um auf die Bedeutung der Bienen aufmerksam zu machen, die dringend des Schutzes bedürfen. Das Datum bezieht sich auf Anton Janscha, der am 20. Mai 1734 in Bresniza geboren und später Hofimkermeister in Wien wurde. Der Slowene war Rektor der weltweit ersten Imkerei-Schule und verfasste viele Bücher über Bienenzucht. Ihm zu Ehren startete der slowenische Imkerverband 2014 die Word Bee Day Initiative. Daraus wurde 2018 dann der Weltbienentag. (cok)

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