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Freies Internet für Touristen

In 18 Kommunen des Kreises, darunter Weißwasser, Kromlau, Weißkeißel und Krauschwitz, gibt es nun WLAN-Hotspots.

In 18 Kommunen des Kreises, darunter Weißwasser, Kromlau, Weißkeißel und Krauschwitz, gibt es nun WLAN-Hotspots.
In 18 Kommunen des Kreises, darunter Weißwasser, Kromlau, Weißkeißel und Krauschwitz, gibt es nun WLAN-Hotspots. © Sabine Larbig

Region. Freunde und Bekannte mit dem Handy mal schnell per Videoanruf vom Strand am Jahnbad erreichen, ihnen per Smartphone ein Foto vom Konzert in der Telux oder vom Spiegelbild der Rakotzbrücke in Kromlau senden ist nun ebenso kostenlos und vor Ort möglich wie die Suche nach Bus- und Zugverbindungen per Notebook oder digitale Stadt-, Dorf-, Museumsrundgänge und vieles mehr per Tablet. Wer dies alles nutzen will, muss sich nur an den Hotspot-Bereichen einwählen und hat dann drei Stunden freies Internet zur Verfügung, oder mehr. Denn eine neue Anmeldung ist nach Ablauf dieser Zeit möglich.

Mit den vielen Varianten der Onlinenutzung steigen die Datenmengen. Mobilfunkanbieter allein können diese Ansprüche oft nicht mehr bedienen. Im Kreis Görlitz wurden daher im Rahmen der Digitalen Offensive Sachsen in 18 Kommunen insgesamt 37 WLAN-Hotspots – also öffentliche Punkte, an denen es freie Zugänge zum Internet gibt – errichtet. Der Kreis übernahm Planung und Umsetzung des Projekts mit einem Gesamtvolumen von 213.000 Euro, wobei das Land 80 Prozent der Kosten trug und je 20 Prozent Eigenanteil die jeweils beteiligten Kommunen. „Vom kostenlosen WLAN profitieren die Touristen und unsere Bürger, weil sie im Alltag mehr denn je auf schnelles Internet angewiesen sind“, so Landrat Bernd Lange zum Hintergrund der Errichtung der Hotspot-Standorte.

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Zu finden sind diese in Zittau, Herrnhut, Rietschen oder Niesky. Aber auch in Weißwasser am Bahnhofsvorplatz, am Jahnpark (Wohnmobilstellplatz) und im Soziokulturellen Zentrum Telux sowie in Weißkeißel am Dorfgemeinschaftshaus. Freien Internet-Zugang gibt es außerdem in Krauschwitz am Abenteuerspielplatz sowie in Kromlau. Dort sogar gleich an zwei Stellen: beim Parkplatz und an der Festwiese. Während der Hotspot am Parkplatz mit Besucherzentrum bereits im Dezember 2020 final installiert wurde, erfolgte dies an der Festwiese erst im Januar 2021. Nachdem Bürgermeister Dietmar Noack noch in der Gemeinderatssitzung im April erklärte, dass der Hotspot am Parkplatz dennoch nicht funktioniere, erklärte die Pressesprecherin des Kreises, Julia Bjar, gegenüber TAGEBLATT: „Eine aktuelle Nachfrage ergab, das beide WLAN-Hotspot im funktionsfähigen Einsatz sind.“

Gute Kunde also für die Besucher des Rhododendronparkes, die täglich mehr werden und zu Pfingsten sowie in den Sommermonaten en gros erwartet werden. Besonders, da die Sanierung des Rakotz-Ensembles inzwischen beendet und der Bauzaun abgebaut ist, womit wieder freie Sicht und Zugang hergestellt sind.Weshalb sich auf der Liste der kreislichen Hotspots, die von der österreichischen Firma IT-Innerebner GmbH – Freekey aus Innsbruck errichtet wurden, keine Tourismus-Hochburgen wie der Fürst-Pückler-Park oder die Stadt Bad Muskau, Bärwalder See, Findlingspark Nochten oder das sorbische Kulturzentrum Schleife befinden, dazu erklärt die Kreissprecherin: „Warum und aus welchen Gründen sich verschiedene Städte und Gemeinden im Landkreis nicht an dem Projekt beteiligen wollten, kann die Kreisverwaltung nicht beurteilen“. Zudem sei, laut Bjar, kein Antrag abgelehnt worden. Im Ergebnis einer 2019 erfolgten Abfrage aller Kommunen habe der Kreis mit 18 Kommunen kooperiert.

Standortliste: hier

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