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Weißwasser

Klinik Weißwasser verschärft Besucherregelungen weiter

Ab heute können Patienten im Kreiskrankenhaus Weißwasser nicht mehr besucht werden. Doch es gibt Ausnahmen.

Mitarbeiter eines Wachschutzes aus Hoyerswerda kontrollieren im Krankenhaus die Einhaltung der Corona-Regelungen und weisen Besucher auf Änderungen hin.
Mitarbeiter eines Wachschutzes aus Hoyerswerda kontrollieren im Krankenhaus die Einhaltung der Corona-Regelungen und weisen Besucher auf Änderungen hin. © Joachim Rehle

Weißwasser. Noch gestern kontrollierten Wachschutzmitarbeiter am Eingang jeden Besucher auf Einhaltung der 3-G-Regel. Zum Schutz vor einer Ansteckung mit SARS–CoV-2 galten seit 11. Oktober eingeschränkte Besuchsregelungen am Kreiskrankenhaus Weißwasser. Die besagten eine tägliche Besuchszeit von 14 bis 18 Uhr und maximal zwei Besucher pro Patient und Tag für insgesamt eine Stunde. Das Betreten der Klinikstandorte war zudem nur über den jeweiligen Haupteingang, nach Registrierung beim Wachschutz, gestattet und bei Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes sowie dem Nachweis der 3G-Regel möglich. Ab sofort ist das Krankenhaus Weißwasser jedoch bis auf Weiteres wieder komplett für Besucher geschlossen. Den erneuten und drastischen Schritt begründet die Klinikleitung mit der stark ansteigenden Zahl von Patienten, die an Corona erkrankt sind. „Daher müssen wir unsere Besucherregelungen wieder verschärfen“, so Pressesprecherin Jana-Cordelia Petzold.

Zahl von Covid-Patienten steigt

Die Neuregelungen betreffen nicht nur Weißwasser, sondern alle Krankenhäuser des „Gesundheitszentrums des Landkreises Görlitz“, also auch das Klinikum Oberlausitzer Bergland mit seinen beiden Standorten Ebersbach-Neugersdorf und Zittau. Auch für sie gelten mit Wirkung ab dem heutigen Tag umfangreiche Einschränkungen für Besuche.

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„Wir haben großes Verständnis für den Wunsch, Besuche im Krankenhaus zu empfangen. In unseren Krankenhäusern werden Menschen mit einem geschwächten Gesundheitszustand versorgt. Um gerade diese Patienten ebenso wie auch unsere Mitarbeiter besser vor einer Ansteckung mit SARS–CoV-2 zu schützen, dürfen Besuche nur noch unter bestimmten Bedingungen an unseren Standorten erfolgen“, erklärt Petzold. Demnach dürfen Besuche nur in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt erfolgen, wenn es sich um die Begleitung und den Besuch von Sterbenden oder Schwerstkranken handelt; wenn es beim Besuch um Sorgeberechtigte bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren geht; wenn es besondere Bedarfskonstellationen der Patienten betrifft – sprich Angehörigensituationen, die nach Einzelfallentscheidung durch den behandelnden Arzt genehmigt werden – oder wenn es andere wichtige Gründe wie notarielle Beurkundungen, unaufschiebbare Ermächtigungen, Verfügungen oder Dokumente betrifft.

Kreißsaal offen für Begleitpersonen

Wie die Kliniksprecherin weiterhin mitteilt, sei die Begleitung von Schwangeren bei der Entbindung jedoch weiterhin möglich. Allerdings gelte hier die Einhaltung der 3-G-Regel. Und, so die Sprecherin, Begleitpersonen im Kreißsaal könnten vor Ort sogar 24 Stunden am Tag einen Schnelltest durchführen lassen. „Wir bitten außerdem um Verständnis, dass Begleitpersonen für die Notfallaufnahme, Radiologie und andere Klinikbereiche im Außenbereich warten müssen“, appelliert Petzold. Und sie weist daraufhin hin, dass generell das Tragen von FFP2-Masken während des gesamten Aufenthaltes auf dem Klinikgelände und in den Gebäuden für alle Besucher ab 12 Jahren verpflichtend sei und weiterhin die Kontaktdaten von Klinikbesuchern erfasst werden.

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