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24 Tablets für Hunderte Schüler

In Krauschwitz werden die mobilen Endgeräte für rund 24.000 Euro angeschafft. Nicht alle Schüler profitieren davon.

Die Oberschule in Krauschwitz erhält, wie die Grundschule in Sagar, voraussichtlich noch in diesem Kalenderjahr einen Satz mit zwölf Tablets samt Zubehör.
Die Oberschule in Krauschwitz erhält, wie die Grundschule in Sagar, voraussichtlich noch in diesem Kalenderjahr einen Satz mit zwölf Tablets samt Zubehör. © Sabine Larbig

Krauschwitz. Der Freistaat Sachsen fördert im Rahmen des Digitalpakts Schule die Anschaffung mobiler Endgeräte. Erreicht werden soll so, dass alle Schulen über modernste Technik verfügen und alle Schüler sie nutzen können. Wie wichtig die Ausstattung von Schulen mit Tablets und Notebooks ist, zeigte Corona im Frühjahr während der Schulschließungen. Nur wenn Lehrer und Schüler über solche Geräte verfügen, ist digitaler Fernunterricht möglich.

In Krauschwitz beschloss der Gemeinderat die Anschaffung von 24 mobilen Endgeräten. Laut Toralf Schindler von der Gemeindeverwaltung sollen sie je zur Hälfte an der Oberschule Krauschwitz und der Grundschule Sagar stationiert werden. Dort sollen sie im Unterricht und bei Ganztagsangeboten genutzt werden sowie bei digitalem Unterricht wie in Covid-19-Zeiten von Schülern ausgeliehen werden können. Hier vorrangig von jenen Kindern, deren familiäre Situation die Anschaffung solcher Geräte wirtschaftlich nicht ermöglicht. „Es werden durch die Anschaffung also auch soziale Ungleichgewichte ausgeglichen“, begründet Schindler und informiert, dass neben dem Klassensatz noch einige weitere Geräte geliefert werden. Dies erfolge auf Wunsch der Schulen, welche den Kauf der Zusatzgeräte über die ihnen zur Verfügung stehenden Ganztagsangebot-Mittel absichern.

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Dem gegenüber wird der laut Ratsbeschluss bei einem Görlitzer Anbieter bestellte Klassensatz mit 24 Geräten plus Tastaturen, die laut Schindler gerade in der Grundschule noch sinnvoll seien, mit mehreren Ladestationen sowie digitalen Stiften für Grafiken und Zeichnungen am Tablet, aus Freistaat-Fördermitteln bezahlt.

Billige Office-Versionen angestrebt

Die Höhe der Zuwendung basiere auf den Schülerzahlen der Kommune, nach denen ein Festbetrag errechnet worden sei. „Ohne die Fördermittel könnten wir auf Grund unserer Haushaltslage solche Anschaffungen gar nicht tätigen“, unterstrich Schindler jüngst in der Ratssitzung angesichts der wenigen Geräte für Hunderte Schüler in den zwei kommunalen Schulen. Zudem erklärte er, dass die Schulen des Ortes auch „billige Office-Versionen“ bekommen sollen, damit digitaler Unterricht von allen Stellen aus und bei den Schülern zu Hause über Clouds möglich werde. Noch seien dies Pläne, müssten die Schulen überzeugt werden und Gelder vorhanden sein.

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