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Aus dem Bike-Shop wird eine Imbiss-Bude

Der Technische Ausschuss von Bad Muskau hat den Plänen zur Umnutzung zugestimmt. Allerdings unter Auflagen.

Im Wohn- und Geschäftshaus an der Clara-Zetkin-Straße 2 in Bad Muskau soll es künftig schnelle Snacks für zwischendurch, sprich Imbissangebote, geben.
Im Wohn- und Geschäftshaus an der Clara-Zetkin-Straße 2 in Bad Muskau soll es künftig schnelle Snacks für zwischendurch, sprich Imbissangebote, geben. © Sabine Larbig

Bad Muskau. Jede leerstehende Gewerbeimmobilie in der Stadt, die neu belebt wird, freut die Stadtverwaltung und die Einwohner. Ob jedoch umgesetzt wird, was für die Clara-Zetkin-Straße 2 vom neuen Eigentümer geplant ist, bleibt abzuwarten.

Laut Antrag auf Umnutzung soll es im einstigen Bike-Shop statt Motor- und Fahrrädern samt Zubehör künftig Essen über die Straße, sprich einen Imbiss, geben. Welcher Art das Angebot sein wird, dazu sagte Bürgermeister Thomas Krahl in der Sitzung des Technischen Ausschusses am Donnerstag, als der Antrag beraten wurde, nichts. Aber er hat sich für Neubelebungen in Bad Muskau bekannt und dass es daran interessierten Unternehmern nicht zu schwer gemacht werden soll.

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Allerdings räumte er ein, dass er die Pläne für den Imbiss kritisch sehe, da für das Geschäft keine Möglichkeit der Stellplatz-Schaffung besteht, nicht alle Kunden auf dem benachbarten Postplatz parken und auch die erforderliche Belüftungsanlage problematisch werden könnte. So sah es ebenfalls Stadtrat Thomas Heisler. „Beim letzten Imbiss in Bad Muskau ging die Sache mit der Belüftungsanlage schief, und die Autos der Kunden parkten teils in drei Reihen. In der Clara-Zetkin-Straße kommt nun hinzu, dass das Ladengeschäft direkt an ein einer gefährlichen Kurve ist“, gab er zu bedenken.

Thomas Baum sah zudem Schwierigkeiten hinsichtlich des Eingangsbereiches in der verkehrstechnisch „heißesten Ecker der Stadt“ und beantragte daher, die Aufstellung von Tischen und Bänken im Außenbereich grundsätzlich zu untersagen. „Wir sollten dem Antrag stattgeben, aber unsere Auflagen schriftlich festlegen“, erklärte daraufhin Siegmar Nagorka.

Den Anträgen und Hinweisen kamen die Ausschussmitglieder einstimmig nach. Sie genehmigten die Umnutzung mit den Auflagen, dass die Entlüftung der geplanten Abzugsanlage für die Küche nicht im öffentlich-rechtlichen Straßenbereich von Schmelz- und Clara-Zetkin-Straße erfolgen darf. Grundsätzlich untersagt wird zudem das Aufstellen von Stühlen und Tischen im Außenbereich des Imbisses. Und weiterhin ist das Anbringen von Werbeanlagen nur laut der gültigen Gestaltungssatzung von Bad Muskau zulässig.

Was die beengte Parkplatzproblematik vor Ort betrifft, so verwies Bürgermeister Krahl darauf, dass es neben dem Postplatz auch Kurzzeitparkplätze in der Schmelzstraße gibt, die Imbiss-Kunden nutzen könnten.

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