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Chipkarte ersetzt Bus- und Bahnticket

Die Papierschnipsel sollen in Ostsachsen bald Geschichte sein. Bei Verlust haben die Fahrgäste künftig einen großen Vorteil.

Das Plasteteilchen hat viele Vorteile: VVO und Zvon schließen jetzt Lücken in ihrem Netz und führen schrittweise im gesamten gemeinsamen Gebiet eine digitale Fahrkarte ein.
Das Plasteteilchen hat viele Vorteile: VVO und Zvon schließen jetzt Lücken in ihrem Netz und führen schrittweise im gesamten gemeinsamen Gebiet eine digitale Fahrkarte ein. © VVO

Region. Tausende Stammkunden des Verkehrsverbundes Oberlausitz-Niederschlesien (Zvon) erhalten in den nächsten Monaten statt der gewohnten Papiertickets eine Chipkarte für ihre Fahrt mit Bus und Bahn. Das gemeinsame Projekt des Zvon und des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) für alle Abo-Kunden im Nahverkehr wurde vom Freistaat Sachsen mit 1,5 Millionen Euro gefördert. Die beiden Verkehrsverbünde investierten eigenen Angaben zufolge weitere 700.000 Euro.

Mit der neuen Technik haben die Unternehmen zudem ein Online-Portal zum Abschluss eines Abonnements eingerichtet. In den kommenden Monaten erhalten nun 11.000 Fahrgäste von Regionalbus Oberlausitz, dem Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda, dem Omnibusbetrieb S. Wilhelm und den Görlitzer Verkehrsbetrieben die neue Chipkarte. Damit wird auch für Bus- und Bahnreisende im Raum Löbau-Zittau das Fahren mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln einfacher.

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Nicht umstellen müssen sich Kunden der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM). Als Tochter der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) verfügen diese bereits über digitale Tickets. Laut VVO besteht eine Kompatibilität mit dem in den restlichen Verkehrsunternehmen eingeführten neuen System. „Auf den Tickets werden die gleichen Daten gespeichert, die man bisher auf den Papiertickets lesen konnte“, betont Zvon-Geschäftsführer Hans-Jürgen Pfeiffer. Mit den Chipkarten sind für die Fahrgäste wesentliche Vorteile verbunden; etwa: „Wenn man seine digitale Fahrkarte verliert, kann sie gesperrt werden und für eine Bearbeitungsgebühr eine Ersatzkarte ausgestellt werden. Bisher musste man in diesem Fall eine neue Fahrkarte kaufen.“ Alle wichtigen Informationen erhalten die Fahrgäste zusammen mit der Zusendung der neuen Chipkarte. In einem ersten Schritt hatten bereits im Sommer 2020 über 35.000 Schülerinnen und Schüler in den beiden Verbünden eine Chipkarte erhalten. (SZ)

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Individuelle Beratung erhalten Kunden in den Servicestellen der Verkehrsunternehmen, an der VVO-Info-Hotline unter 0351 8526555 und am Zvon-Infotelefon unter 0800 98664636. Alle Informationen zur digitalen Fahrkarte gibt es im Internet unter www.vvo-online.de/eTicket sowie alternativ unter www.zvon.de/eTicket

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