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Weißwasser

Ende der Eiszeit für die Jungfüchse

Eine solche Saison möchte keiner mehr erleben. Aber Trainer und Spieler versuchten, das Beste daraus zu machen.

Impressionen aus dem Training des Nachwuchses, hier die U 13 mit Trainer Christian Rösler. 12 Spieler +2 Torhüter lautete die Zauberformel auf dem Eis. Mehr durften nicht.
Impressionen aus dem Training des Nachwuchses, hier die U 13 mit Trainer Christian Rösler. 12 Spieler +2 Torhüter lautete die Zauberformel auf dem Eis. Mehr durften nicht. © Steffen Bistrosch

Weißwasser. Wohl noch nie lagen Anfang und Ende einer Eishockeysaison so eng zusammen wie in dieser, jetzt zu Ende gehenden, Spielzeit. Die für die Entwicklung der Spielerinnen und Spieler notwendigen Wettkämpfe fielen zum Großteil aus, wenigstens durfte in den letzten Wochen unter Einhaltung strenger Hygieneregeln in Kleingruppen auf dem Eis trainiert werden.

Die Ausfallzeiten im Saisonverlauf summieren sich trotzdem auf mehrere Monate. Die Zeit dazwischen war geprägt von einem ständigen Auf und Ab, von der Unsicherheit zwischen Hoffen und Bangen, von sich ständig ändernden Vorschriften und Reglungen. Positiv immerhin: Im Umfeld des Eissports ist bislang niemand ernsthaft an Corona erkrankt, alle Tests in Zusammenhang mit dem Trainingsbetrieb blieben negativ. Sebastian Wolsch, sportlicher Nachwuchschef im Fuchsbau meint, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt Weißwasser und den Behörden im Landkreis zufriedenstellend verlaufen sei. Das Eistraining konnte in Abhängigkeit der Inzidenzzahlen ohne gravierende Probleme durchgeführt werden.

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Die Erwartung des Vereins, dass bereits Mitte Juli Eis bereitet wird, bestätigt der Stadtrat hoffentlich in seiner Sitzung am 14. April. Die entsprechenden Hausaufgaben habe der Verein gemacht, gibt sich Wolsch optimistisch. „Die Kids brauchen die zusätzliche Zeit, um das Versäumte aufzuholen“. Und „wir brauchen die Anfänger in den Laufgruppen. Die kommende Saison ist dann hoffentlich wieder eine echte Wettkampfsaison.“ Denn „Training ersetzt kein Spiel“, die letzten Monate nennt er einen „Notbetrieb.“ Die meiste Zeit trainierte der Nachwuchs nach individuellen Plänen zuhause. Wolsch ist zufrieden, dass einige der dringend notwendigen Trainingseinheiten auf dem Eis „irgendwie doch möglich wurden“.

Milton Tauche, Leiter der Eisarena bestätigt die Aussagen von Wolsch weitestgehend. „Das Beste aus der Situation“ sei gemacht worden, die Auflagen grundsätzlich eingehalten. Und was das Sommereis betrifft: „Der Wunsch des Eissports ist nachvollziehbar, aber die Entscheidung des Stadtrates letztlich bindend. Die Außentemperaturen im Sommer könnten eine Herausforderung für die Technik darstellen“, gibt Tauche zu bedenken.

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