merken
PLUS Weißwasser

Erfolg trotz schwierigster Bedingungen

Keine Fans, Coronatests und 100.000 Facebook-Kontakte – die Bilanz der 23. Lausitz-Rallye wird in die Geschichte eingehen.

Ein Pilot am Start zur 23. Internationale ADMV-Lausitz-Rallye Anfang November.
Ein Pilot am Start zur 23. Internationale ADMV-Lausitz-Rallye Anfang November. © Rolf Ullmann/Archiv

Boxberg. Die 23. Internationale ADMV Lausitz-Rallye fand unter außergewöhnlich schwierigen Bedingungen statt. Dennoch fällt das Fazit der Veranstalter positiv aus. „Mit eurer großartigen Unterstützung konnten wir die Veranstaltung dennoch erfolgreich durchführen. Dafür gebührt euch meine volle Anerkennung, mein Respekt und ein großes Dankeschön!“, wendet sich Marketingchef Björn Fröbe an die Fans.
Bis zuletzt musste gebangt werden, ob überhaupt gestartet werden kann. Gemeinsam mit den lokalen Behörden sei es schließlich gelungen, trotz widriger Ausgangsbedingungen eine Rallye zu veranstalten, erklärt Fröbe. Und diese werde als ganz besonderes Event in die deutsche Motorsport-Geschichte und die Vereinshistorie eingehen.

Auf und an der Strecke hatte die Gesundheit aller Beteiligten absoluten Vorrang. „Mit detaillierten Hygienemaßnahmen, einer eigenen Corona-Teststation sowie zahlreichen organisatorischen Mehraufwendungen konnten wir eine sichere Lausitz-Rallye gewährleisten“, blickt Fröbe zurück. Zahlreiche Teilnehmer und Mitglieder des Organisationsteams wurden vor Ort auf das Coronavirus getestet. Diese Maßnahme habe sich allein schon deshalb als notwendig und richtig erwiesen, weil es einen positiven Fall zu verzeichnen gab, so der Rallye-Sprecher.

Anzeige
Betreutes Wohnen in idyllischer Lage
Betreutes Wohnen in idyllischer Lage

Im Februar eröffnet das Familienunternehmen Kunze ein neues Haus am Quitzdorfer Stausee - mit einem besonderen Konzept.

„Schmerzlich vermisst“ haben die Veranstalter und Teilnehmer natürlich die Zuschauer, welche zu einer Rallye unbedingt dazugehören. Alternativ wurde versucht, die Fans über die sozialen Medien mit der Action auf der Strecke zu versorgen. Dazu wurde innerhalb kürzester Zeit ein Online-Mediakonzept entwickelt, was die Kanäle Facebook und Instagram in den Fokus der Berichterstattung stellte. Parallel wurde ein neuer YouTube-Kanal eingerichtet.

„Zudem haben wir erstmals Livestreams auf Facebook gestartet, welche eine enorme Breitenwirkung erzielten“, fasst Fröbe zusammen. Dabei sei er selbst skeptisch gewesen, ob das so funktionieren würde. Diesen digitalen Weg werde man aufgrund der guten Resonanz fortsetzen. Mehr als 100.000 Personen wurden in diesem Jahr schon bei Facebook erreicht, es gab 50.000 Interaktionen und 37.812 Minuten geschaute Videos und Streams.

Darüber hinaus haben, so Fröbe, zahlreiche Tages- und Fachmedien (auch das TAGEBLATT und sächsische.de) über die Lausitz-Rallye berichtet. Der Mitteldeutsche Rundfunk (Sachsenspiegel, Hier ab Vier und Sport im Osten) begleitete die Rallye ebenso wie N-TV mit ihrer Sendung „PS“.

Weiterführende Artikel

Lausitz-Rallye Ja – Zuschauer Nein

Lausitz-Rallye Ja – Zuschauer Nein

Durch Corona wird die Schotterschlacht zum internen Wettkampf mit strengen Auflagen. Das kann sich noch ändern.

Angesichts des positiven Feedbacks von Teams und Fans bleibe die Hoffnung, dass im kommenden Jahr die 24. Internationale ADMV Lausitz-Rallye vom 4. bis 6. November unter „normalen“ Bedingungen stattfinden kann.

Mehr Nachrichten aus Weißwasser und Umland lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Weißwasser