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Erstes Strukturwandelprojekt vor 20 Jahren – als noch keiner davon sprach

Auf einer Kippe des Tagebaus Nochten ist der Findlingspark entstanden. 21 Mitarbeiter sind dort inzwischen beschäftigt. Jetzt wurde Jubiläum gefeiert.

Von Constanze Knappe
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Der Jubiläumsbaum von Ministerpräsident Michael Kretschmer ist eine Stieleiche – wie schon der erste, 2001 vom damaligen Regierungspräsidenten Dr. Henry Hasenpflug im Findlingspark Nochten gepflanzte Baum.
Der Jubiläumsbaum von Ministerpräsident Michael Kretschmer ist eine Stieleiche – wie schon der erste, 2001 vom damaligen Regierungspräsidenten Dr. Henry Hasenpflug im Findlingspark Nochten gepflanzte Baum. © Constanze Knappe

Der Lausitzer Findlingspark in Nochten wird in seiner europaweiten Einmaligkeit weit über Deutschland hinaus wahrgenommen. „Aber ohne Bergbau gebe es das Ganze nicht“, stellte Ulrich Klinkert, der Vorsitzende der Fördervereins, jetzt anlässlich des 20-jährigen Bestehens fest. Mehr noch: Der Steingarten wurde zu einem Strukturwandelprojekt – und das schon lange, bevor der Kohleausstieg zum Schlagwort in aller Munde wurde. Der Geologe und Bergmann Dr. Hans Ulbrich und sein damaliger Kollege Klaus Kotzan kamen vor weit mehr als zwei Jahrzehnten auf die Idee, der einstigen Abraumhalde und späteren Bergbau-Rekultivierungsfläche einen neuen Sinn zu geben. Inzwischen beschäftigt der Park 21 Mitarbeiter – und entspricht damit jenen Kriterien einer nachhaltigen Entwicklung, wie sie heute an Strukturwandelprojekte geknüpft sind.

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