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Weißwasser

Freie Bahn für Investitionen im Spaßbad

Die Gemeinde Krauschwitz hat der Änderung des Pachtvertrags und der Anschaffung des neuen Kassensystem zugestimmt.

Noch in diesem Jahr soll das neue Kassensystem in Betrieb gehen. Dann wird auch die separate Nutzung des Außenbeckens, im Bild Azubi Erik, möglich.
Noch in diesem Jahr soll das neue Kassensystem in Betrieb gehen. Dann wird auch die separate Nutzung des Außenbeckens, im Bild Azubi Erik, möglich. © Joachim Rehle

Krauschwitz. Die überschuldete Gemeinde ist gezwungen, die jährlichen Zuschüsse für die Erlebniswelt auf künftig rund 100.000 Euro jährlich zu minimieren. Ein Weg dahin ist die Übernahme anfallender Wartungskosten durch die Erlebniswelt. Dem seit 2018 vorbereiteten Vorhaben stimmten Spaßbad-Geschäftsführung, Gemeinde und Aufsichtsrat bereits zu. Mit der am Dienstag einstimmig vom Gemeinderat beschlossenen 2. Änderung des Pachtvertrags ist dies rückwirkend zum 1. Januar 2020 der Fall. 

„Mit dem Beschluss werden Gemeinde und Bauamt entlastet. Die Auswirkungen sind in den Haushaltsplänen der Einrichtung und der Gemeinde entsprechend berücksichtigt“, erklärte Bürgermeister Tristan Mühl vor der Beschlussfassung. „Ist die Leistungsfähigkeit und Liquidität des Bades dennoch, gerade wegen der Ausfälle und Auswirkungen durch Corona, gewährleistet?“, fragte Rätin Heike Krahl (Linke) an. 

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Keine Riesenverluste wegen Corona

Laut Bürgermeister gehe „dieser große Kelch“ nach jetzigem Stand an Mitgesellschafter Gemeinde und Unternehmen nach derzeitigem Stand vorbei. „ Geschäftsführung und Mitarbeiter des Bades haben vorbildliche Arbeit geleistet, Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen, Revisionen und Wartungen vorgezogen und vieles getan, um finanzielle Ausfälle zu minimieren“, so Mühl. Zudem, erklärte Aufsichtsratsvorsitzender und Rat Mario Mackowiak, sei bereits zu Jahresbeginn eine „moderate Preissteigerung“ zur Kostenoptimierung umgesetzt worden. „Wir werden keine Riesenverluste einfahren, kommen mit blauem Auge davon.“ Wie er weiter erklärte, würden auch zwischenzeitlich von der Gemeinde getragene Wartungskosten der GmbH in Rechnung gestellt.

Den Weg frei machten die Räte auch für die Anschaffung eines neuen Kassensystems. Die Kosten von rund 64.000 Euro werden durch das Leaderprogramm und einen rund 13.500 Euro hohen Eigenanteil der Erlebniswelt aufgebracht. Auch hier war bereits 2018 ein einstimmiger Ratsbeschluss zur überplanmäßigen Ausgabe beschlossen worden. Nun geht die Anschaffung kostenneutral für die Gemeinde aus. Erforderlich macht sich das System durch gesetzliche Anforderungen; Controlling, und Rapport; Vernetzungen von Systemen und, um neue Besucherangebote schaffen zu können. So ermöglicht es eine separate Nutzung von Außenbecken und Volleyballplatz, bargeldlose Zahlung im ganzen Bad, und das System minimiert Wartezeiten.

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