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Friedhof Haide präsentiert sich neu gestaltet

Voraussichtlich noch vor Ostern wird die Umgestaltung beendet sein. Noch laufen letzte Arbeiten.

Die Sanierung vom Friedhof in Haide geht seinem Ende entgegen. Mario und Enrico vom „Garten Eden“ aus Halbendorf sind aktuell noch mit ihren Kollegen dabei, die Wegedecke zu beenden. Dann ist die Umgestaltung abgeschlossen.
Die Sanierung vom Friedhof in Haide geht seinem Ende entgegen. Mario und Enrico vom „Garten Eden“ aus Halbendorf sind aktuell noch mit ihren Kollegen dabei, die Wegedecke zu beenden. Dann ist die Umgestaltung abgeschlossen. © Joachim Rehle

Weißkeißel. Die neu angelegten und sanierten Wege auf dem Friedhof in Haide präsentieren sich schon einiger Zeit im typischen Sandgelb der sogenannten Schlesischen Decke. Fertig war sie trotzdem nicht, da sich die letzte Schicht auf dem Weg erst einige Zeit setzen musste. Das ist nun erfolgt, weshalb Mitarbeiter der Firma Garten Eden aus Halbendorf nun mit dem Kehren und Harken der Deckschicht beschäftigt sind.

In den letzten Monaten neu errichtet und teilweise sogar versetzt wurde ebenfalls, im Zuge der mit den Einwohnern abgestimmten Umgestaltung der letzten Ruhestätte, die Zaunanlage. Seit Mitte Dezember vorigen Jahres steht zudem ein acht Meter hoher „Flüsterbaum“, eine Platane, in der Mitte eines neuen Grabfelds in Rondellform. Grabplatten auf einem Rundweg um den Baum zeugen künftig davon, dass hier erstmals in Haide die Möglichkeit der naturnahen Bestattung besteht. Neue Pflastersteine und Borte erhielt zudem der Weg zur Trauerhalle. Mutterboden wurde gleichfalls überall verteilt und selbst die sanierte Wasserstelle für die Bewässerung des Areals und der Gräber samt Grabschmuck und Bepflanzungen sprudelt.

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„Für mich sieht alles sehr schick aus und passt“, lobte Bürgermeister Andreas Lysk jüngst im Gemeinderat das Aussehen des Friedhofs. Denn die Gestaltungsmaßnahmen sind nur eine abgespeckte Variante der ursprünglichen Pläne, weil es keine Fördergelder mehr für Friedhöfe gibt. Die Gemeinde Weißkeißel finanziert daher das Vorhaben im Ortsteil Haide allein. Genutzt wurden dazu Rücklagen sowie ein Teil der Mittel, die der Freistaat Sachsen zur Stärkung des ländlichen Raums bis 2020 an jede Kommune in Sachsen zahlte. Konkret wurden 29.000 Euro aus der Kommunalpauschale in den Friedhof investiert.

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