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Weißwasser

Genossenschaft baut neuen Spielplatz

Die Fläche im Innenhof der Heinrich-Hertz-Straße in Weißwasser wird aus dem Bodenaushub der Fahrstuhlschächte modelliert.

Im Innenhof der Heinrich-Hertz-Straße 33 bis 37 entsteht ein neuer Spielplatz – zur Abrundung der Modernisierungsmaßnahmen der WGW in den Häusern.
Im Innenhof der Heinrich-Hertz-Straße 33 bis 37 entsteht ein neuer Spielplatz – zur Abrundung der Modernisierungsmaßnahmen der WGW in den Häusern. © Constanze Knappe

Weißwasser. Im Innenhof der Heinrich-Hertz-Straße entsteht derzeit ein neuer Spielplatz. Seit dem Sommer baut dort die Wohnungsbaugenossenschaft Weißwasser eG (WGW). Zunächst wurden in den Aufgängen 33 bis 37 sowie 12 bis 19 Fahrstühle ein- und die Kellerausgänge an der Rückseite der Gebäude umgebaut. Sie wurden abgesenkt und barrierefrei. So können selbst Bewohner, die nicht mehr so gut zu Fuß und womöglich auf Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, nun vom Parkplatz bequem bis ins Haus und in ihre Wohnung gelangen. Auch Jüngeren mit Fahrrad oder Kinderwagen erleichtert dies den Zugang zum Haus. Der bei den Umbauarbeiten entstandene Bodenaushub wurde zur Modellierung des Untergrundes für den neuen Spielplatz verwendet. Erweitert wurde zudem die Zahl der Stellplätze.

Alles in allem lässt sich die WGW das Vorhaben 2,2 Millionen Euro kosten, allein die Arbeiten im Innenhof kosten 200.000 Euro. Die Baumaßnahme ist Bestandteil eines umfangreichen Modernisierungsprogramms der WGW. Mit dem Einbau der Fahrstühle verfolgt die Genossenschaft ihren sozialen Auftrag, „selbstbestimmtes und lebenslanges Wohnen“ zu ermöglichen. Die Modernisierung bringt den Bewohnern der Heinrich-Hertz-Straße mehr Lebensqualität. Zudem wertet das Gesamtpaket das Wohngebiet auf.

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Das Verfahren zum Einbau der Fahrstühle durch das Dach kam bereits im vorigen Jahr in der Karl-Liebknecht- und in der Schweigstraße zum Einsatz. Es sei sowohl in den Baukosten als auch in der späteren Unterhaltung günstiger, als die Aufzüge in Glaskästen neben das Gebäude zu setzen, hatte WGW-Vorstand Dietmar Lange beim Baustart erklärt.

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