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Krauschwitzer Spielplatz wächst weiter

Die neue Doppelschaukel ist schon da. Noch ist sie verpackt, doch vor Ostern soll sie stehen.

Sie liegt bereits da: die neue Schaukel für den Spielplatz in Krauschwitz. Falls alles klappt, ist sie ab Ostern die neue Attraktion auf dem Gelände im einstigen Stadion.
Sie liegt bereits da: die neue Schaukel für den Spielplatz in Krauschwitz. Falls alles klappt, ist sie ab Ostern die neue Attraktion auf dem Gelände im einstigen Stadion. © Joachim Rehle

Krauschwitz. Stefan Hofmann vom Förderverein „Krauschwitzer Neißeland“ hofft, dass auch der Fallschutz für die neue Schaukel rechtzeitig klappt. „Dann kann auch dieses Spielgerät in Betrieb genommen werden“, so der Chef des Vereins, der Pächter des Helmut-Just-Stadions ist, auf dem seit mehr als einem Jahr der Abenteuerspielplatz Gletscherwelt entsteht.

Der Platz wird von Kindern aus dem Ort und Familien aus dem Umland bereits gut genutzt. Immerhin stehen schon eine Seilbahnanlage, Trampolin, Kletter- und Spielgeräte, mehrere Schaukeln, ein von der Ortsgruppe Krauschwitz des Deutschen Alpenverein Sektion Zittau betriebener Kletterfelsen. Rodelberg, Grillplatz und überdachte Sitzflächen gehören gleichfalls zur Ausstattung. Der Großteil der Geräte wurde aber durch die Mitglieder des Vereins sowie weitere fleißige Helfer aufgebaut, die selbst schweißtreibende Vorarbeiten wie Löcher schaufeln oder Fundamente für die Geräte setzen, übernahmen und zuletzt viele neue Bäume und Sträucher im Gelände anpflanzten. „Wir brauchen für die neue Schaukel noch einmal den Radlader der Gemeinde. Es wäre toll, wenn wir ihn an einem der nächsten Wochenenden erhalten“, erklärte Stefan Hofmann jüngst im Gemeinderat, als er die Räte über weitere Baufortschritte am Spielplatz informierte.

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Wegen Corona nur kleine Arbeitsgruppen

Eigentlich, so Hofmann weiter, habe man bereits viel weiter sein wollen. Doch neben coronabedingten Lieferengpässen, Abstandsregelungen und Kontaktverbot könnten immer nur zwei oder drei Leute zeitgleich bei Arbeitseinsätzen vor Ort sein. „Jetzt sind daher erst einmal Vereinsmitglieder im Einsatz, die eigenständige Firmen und somit auch schwere Technik haben.“ Ohne Technik sei das Aufsetzen angelieferter Teile von Spielgeräten, wie der neuen Doppelschaukel, nämlich gar nicht machbar.

Da die Ausstattung des Platzes mit Fördermitteln erfolgt, hat die Gemeinde inzwischen eine Fristverlängerung für die Fertigstellung und Projektabrechnung beantragt und vom Fördermittelgeber genehmigt bekommen. „Wegen der Pandemie und der bisherigen Witterung sagte man uns eine Fristverlängerung bis Ende September 2021 zu“, erklärte Bürgermeister Tristan Mühl dazu. Damit hat auch der Verein genug Zeit für Arbeiten am Spielplatz, der im Rodelberg sogar eine Rutschröhre und einen begehbaren Schacht erhält.

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