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Nebengebäude in Groß Düben stand in Flammen

In der Nacht zum Freitag musste die Feuerwehr den Vollbrand bekämpfen. Menschen kamen dabei aber nicht zu Schaden. Zur Brandursache wird ermittelt.

Von Constanze Knappe
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Beim Vollbrand eines Nebengebäudes mit Werkstatt und Schuppen in Groß Düben waren in der Nacht vom 20. zum 21. April 55 Kameraden aller Feuerwehren im Kirchspiel Schleife im Einsatz. An die Flammen ranzukommen, war ein Problem.
Beim Vollbrand eines Nebengebäudes mit Werkstatt und Schuppen in Groß Düben waren in der Nacht vom 20. zum 21. April 55 Kameraden aller Feuerwehren im Kirchspiel Schleife im Einsatz. An die Flammen ranzukommen, war ein Problem. © Norbert Lysk

Groß Düben. Um 0.16 Uhr wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Groß Düben aus dem Bett geholt. Sie wurden bei einem Feuer im Dorf gebraucht, welches sich schon bald als Vollbrand erwies. Ein Nebengebäude mit Werkstatt und Schuppen stand in Flammen. Alarmiert und hinzugezogen wurden deshalb auch die anderen Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Schleife. Nach Angaben des Groß Dübener Gemeindewehrleiters Mario Sonnert sei der Katastrophenschutz ebenfalls vor Ort und alles in allem 55 Kameraden im Einsatz gewesen. Unter Atemschutz gingen sie die Brandbekämpfung an. Holzstapel, Müll und andere Ablagerungen hätten jedoch das Vordringen zum Brandherd erheblich erschwert, sagte er.

Der Ersteinsatz zum Löschen des Feuers dauerte bis gegen 4 Uhr am Freitagmorgen. Entwarnung konnte der Gemeindewehrleiter da aber noch ganz und gar nicht geben. Wie er am Freitagvormittag auf Nachfrage von TAGEBLATT erklärte, habe man etwa drei Stunden später mit den Restarbeiten begonnen. Dazu gehörte beispielsweise die Überprüfung des Objekts nach eventuell versteckten Glutnestern. Gegen Mittag machte sich Mario Sonnert dann noch einmal selbst ein Bild von der Lage.

Der hintere Bereich des Gebäudes, welcher von der Straße aus nicht zu sehen ist, brannte bei dem Feuer aus. Der vordere Teil sei aber wohl noch nutzbar, hieß es. Zur Brandursache konnte der Groß Dübener Feuerwehrchef keine Angaben machen. Das wird nun Gegenstand weiterer Ermittlungen sein. Froh ist Mario Sonnert jedenfalls, dass bei dem Brand kein Mensch zu Schaden kam und auch alle Kameraden der beteiligten Wehren unverletzt und wohlbehalten wieder abrücken konnten.

Einmal mehr stellte die Feuerwehr Groß Düben in jener Nacht ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis. Wie sie dafür ausgerüstet ist, das konnte man sich am vergangenen Sonntag beim Tag der offenen Tür im Gerätehaus anschauen. Viele Bürger nutzten die Gelegenheit. Im vorigen Jahr beging die Wehr ihr 110-jähriges Bestehen. Aktuell gehören ihr 24 aktive Kameraden, 15 in der Ehrenabteilung, 21 in der Jugend- und 14 in der Kidsfeuerwehr an.