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Weißwasser

Öffentliches Eislaufen abgesagt

Wegen der Inzidenz über 35 ist mit einer Verschärfung der Corona-Regeln zu rechnen, heißt es aus dem Rathaus Weißwasser.

Die Eisarena Weißwasser (Symbolbild).
Die Eisarena Weißwasser (Symbolbild). © Steffen Bistrosch

Weißwasser. Das für diesen Sonntag angekündigte öffentliche Eislaufen in der Eisarena Weißwasser findet nicht statt. Das hat die Stadtverwaltung jetzt entschieden. Nach Aussage von OB Torsten Pötzsch (Klartext) sei „die Wahrscheinlichkeit einfach zu hoch“, dass die Veranstaltung wegen der Verschärfung der Corona-Regeln nicht durchführbar sein wird. „Planerisch sowie haushalterisch ist die Vorhaltung von Personal und Technik nicht darstellbar“, begründete er die Entscheidung. Seit Montag liegt die Inzidenz nach Angaben des Robert-Koch-Instituts über 35. Es sehe danach aus, dass die Gesundheitsbehörde des Landkreises nach fünf Tagen die Verschärfung der Corona-Regeln anordnet, sagte der OB.

Seit dem 23. September gilt eine neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung. Sie beinhaltet ein optionales 2G-Modell. Bestimmte Einrichtungen und Angebote können demnach ohne Abstands- und Kapazitätsbeschränkungen sowie Maskenpflicht öffnen, wenn ausschließlich geimpfte oder genesene Besucher zugelassen sind.

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Rathaus passt Hygienekonzepte an

Im Corona-Stab der Stadt Weißwasser kam man zu der Erkenntnis, dass die Möglichkeit der 2G-Regel für Verwaltungen nicht anwendbar ist, da der Impf-/Genesenen-Status nicht kontrolliert wird. Das 3G-Modell mit der Option Testung wäre möglich, hat allerdings zur Folge, dass beim Aufeinandertreffen von mehreren Personen diese ihre Masken tragen müssen und die Kontaktnachverfolgung zu sichern ist.

In der Stadtverwaltung bereitet man sich auf die neuen Regularien für eine anhaltende Inzidenz über 35 vor. Für Bibliothek, Schwimmhalle sowie das Rathaus mit dem Bürgerbüro werden die Hygienepläne entsprechend angepasst, um einen Weiterbetrieb zu ermöglichen. Besonders wichtig findet Torsten Pötzsch, dass die Betreuung in Kitas, Schulen und Hort weiterläuft. „Sowohl für die Eltern als auch für die Kinder sind die fehlenden sozialen Kontakte keine Option mehr. Hinzu kommt, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber wirtschaften können müssen“, so der OB.

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