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Piratenschiff hat in Skerbersdorf angelegt

Das neue Spielgerät für das Freizeit Zentrum Skerbersdorf ist Spendern zu verdanken. Jetzt hofft der Verein, dass Corona die Einweihung nicht verhindert.

Das Piratenschiff ist die neueste Errungenschaft im Skerbersdorfer Freizeit-Zentrum. Es soll beim traditionellen Piratenfest am 5. Juni gemeinsam mit den Kindern eingeweiht werden.
Das Piratenschiff ist die neueste Errungenschaft im Skerbersdorfer Freizeit-Zentrum. Es soll beim traditionellen Piratenfest am 5. Juni gemeinsam mit den Kindern eingeweiht werden. © Rolf Ullmann

Skerbersdorf. Einmal im Jahr verwandelt sich das Gelände des Skerbersdorfer Freizeit-Zentrums in die Abenteuer-Welt der Piraten. Große und kleine Freibeuter entern zwar keine Schiffe oder suchen nach vergrabenen Schätzen, sondern feiern ein zünftiges Piratenfest. Doch ein wichtiges Element fehlte ihnen bisher: Sie besaßen kein Schiff, mit dem sie in See stechen konnten, um die unerschöpflichen Abenteuer der sieben Meere zu entdecken. Einen eigenen Wellenbezwinger zu besitzen, war daher ein oft geäußerter Wunsch.

Und wenn mehrere Spender gemeinsam auf ein Ziel zusteuern, dann wird das scheinbar Unmögliche zur Realität. Seit kurzem gehört das Landratten-Dasein der Vergangenheit an. Kräftige Arme und fleißige Hände von Mitgliedern des Vereins Freizeit-Zentrum Skerbersdorf stellten jetzt ein hölzernes, rund 6,5 Meter langes Piratenschiff auf dem Spielplatz am Freibad des Ortes auf. Vom Stapel lief das schmucke Gefährt in der Wilthener Firma Huckauf. Dass es dort auf Kiel gelegt und in den kleinen Ort an der Neiße transportiert werden konnte, ist dem finanziellen Engagement der Familie Fettke, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, den Stadtwerken Weißwasser und schließlich dem Einsatz des Vereins selbst zu verdanken.

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Der Startschuss für diese Aktion fiel bereits im Dezember 2018 während des Adventsfestes auf dem Gehöft der Familie Fedtke. Zahlreiche Gäste öffneten ihr Herz und ihre Brieftasche zur Anschaffung eines Spielgeräts für den Kindergarten Sagar. Davon ermutigt und angespornt baten die Organisatoren des Adventsfestes 2019 die Besucher erneut um eine Spende. Da der Erlös jedoch für die Anschaffung des mehrere tausend Euro teuren Piratenschiffes nicht ausreichte, traten die Ostdeutsche Sparkassenstiftung sowie die Stadtwerke Weißwasser dem Verein finanziell zu Seite.

Der Vereinsvorsitzende Maik Vogel, sein Stellvertreter Matthias Marko sowie die rund 40 Mitglieder des Vereins Freizeit-Zentrum Skerbersdorf blicken nun voller Hoffnung auf den 5. Juni. Dann soll die Neuanschaffung gemeinsam mit den Kindern beim traditionellen Piratenfest eingeweiht werden. Vielleich erfolgt an diesem Tag dann auch eine zünftige Schiffstaufe. „Am Eingang des Freizeitzentrums ist eine Spendenbox angebracht. Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung. Denn als Verein sind wir darauf angewiesen“, sagte Jana Marko, die sich wie ihr Mann aktiv in das Vereinsleben einbringt, während der Aufstellung des hölzernen Gefährts.

Nachdem 2020 der Badebetrieb ruhen musste, wünschen sich die Vereinsmitglieder, dass 2021 in beiden Becken des Freibades wieder geschwommen beziehungsweise geplanscht werden darf. Auch wollen sie ihre neue Begegnungsscheune endlich einweihen. Kühne Frauen und Männer brennen schon darauf, sich mit mehr oder weniger fliegenden Kisten während des ebenso traditionellen Schanzenspringens ins kühle Nass zu stürzen. Am 25. August erwarten sie, wie in jedem Jahr, dazu hunderte Gäste. Wenn, ja wenn dies die Pandemie sowie die eventuellen Auflagen zulassen. Viel Daumendrücken ist gefordert, damit in die schmucke Anlage, die sich unmittelbar am Neißeradweg befindet und auch gern von Schulklassen für Veranstaltungen genutzt wird, endlich wieder Leben einzieht. Die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder werfen jedenfalls ihren ganzen Einsatz in die Waagschale, damit sich die Gäste bei ihnen rundherum wohlfühlen können.

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