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Weißwasser

Raumpioniere holen nächsten Preis

Das Konzept, Menschen aufs Land zu locken und ihnen dabei zu helfen, überzeugt auch die Jury von „Land.Voraus!“.

Arielle Kohlschmidt und Jan Hufenbach sind die Raumpioniere. Sie kamen vor zehn Jahren aus Berlin in den letzten Zipfel Sachsens nach Klein Priebus auf der Suche nach einem anderen Leben jenseits des Großstadttrubels.
Arielle Kohlschmidt und Jan Hufenbach sind die Raumpioniere. Sie kamen vor zehn Jahren aus Berlin in den letzten Zipfel Sachsens nach Klein Priebus auf der Suche nach einem anderen Leben jenseits des Großstadttrubels. ©  Ronald Bonss

Klein Priebus. Nach dem „Deutschen Demografiepreis“ und „Projekt Nachhaltigkeit 2020“ wurde die Raumpionierstation Oberlausitz aus Klein Priebus nun auch einer von zwölf Gewinnern im „Land.Voraus!“-Projektwettbewerb des Netzes der Regionen. Die Gewinnerprojekte erhielten ein Preisgeld in Höhe von je 500 Euro und werden zukünftig aktiv durch das Netz der Regionen bei der Bewerbung ihrer Projektaktivitäten unterstützt. Die Raumpioniere Oberlausitz sind ein Netzwerk von Menschen, die den Weg ins Ländliche wagten und die gleichzeitig neue, potenzielle Raumpioniere (Zuzügler und Rückkehrer) beraten, begleiten und willkommen heißen. Dazu wurden Veranstaltungs-Formate entwickelt (Landebahn für Landlustige, Zukunftskino, German-Polish Rural Innovation Summit, verschiedene meetups), um potenzielle Zuzügler und Rückkehrer mit „Locals“ und bereits angekommenen Raumpionieren zusammenzubringen.

Wettbewerb mit 300 Projekten

Über 300 Projekte aus dem deutschsprachigen ländlichen Raum haben an dem vom Netz der Regionen organisierten Projektwettbewerb „Land.Voraus!“ teilgenommen. Bis zum 16. November konnten die Akteure ihre Projekte zur Stärkung ihrer Region im Netz der Regionen eintragen und sich so für die Teilnahme am Wettbewerb qualifizieren. Eine Fachjury bewältigte die schwierige Aufgabe, aus der Vielzahl der eingereichten Projekte die zwölf Vielversprechendsten auszuwählen. Entscheidendes Kriterium für die Auswahl der Gewinnerprojekte war, inwieweit das Projekt Lösungen für die Herausforderungen der ländlichen Regionen wie z.B. demographischer Wandel, Landflucht, Fachkräftemangel oder unzureichende Infrastrukturen anbieten kann. Zudem war wichtig, dass das Projekt auch in andere ländliche Regionen übertragen werden kann.„Wir freuen uns auf die nächste coronafreie Gartenpartysaison, um diesen Preis mit den Raumpionieren vor Ort zu feiern“, kündigt Arielle Kohlschmidt, „Raumpionierin“ der ersten Stunde, an. (red)

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