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Rietschener Problemstraße wird saniert

An der Alten Muskauer Straße in Daubitz sind die Bauarbeiten angelaufen. Weiter gebaut wird auch im Kino.

Der schadhafte Belag auf der Alten Muskauer Straße in Daubitz musste bereits der Fräse weichen. Nun können die Tiefbauarbeiten starten.
Der schadhafte Belag auf der Alten Muskauer Straße in Daubitz musste bereits der Fräse weichen. Nun können die Tiefbauarbeiten starten. © Rolf Ullmann

Rietschen. Für die Einwohner von Daubitz gibt es eine gute Nachricht: Die Sanierung der Alten Muskauer Straße wird nun doch vom Freistaat finanziert. Seit Jahren hatte sich die Gemeinde um Fördermittel bemüht. Immerhin fallen für die Beseitigung des sehr schlechten Zustandes der Straße – laut Bürgermeister Ralf Brehmer ist sie „inzwischen zu schmal, hat keine Entwässerung sowie viele Schlaglöcher und kaputte Bankette“ – rund 335.000 Euro Kosten an.

Da die Finanzierung des Vorhabens nun geklärt ist und der technische Ausschuss schon im März die Vergabe des Auftrags an die STB See beschloss, läuft seit gut einer Woche der Ausbau des Straßenabschnittes. Innerhalb nur eines Tages wurde die schadhafte Straßendecke entfernt und damit die Grundlage für die anstehenden Tiefbauarbeiten geschaffen. Bis zum Abschluss der Arbeiten, sie dauern voraussichtlich bis Juli an, ist die Straße voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über Rietschen.

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Wohnungsgesellschaft plant Blocksanierung

Da der Gemeinderat dem Wirtschaftsplan der Wohnungsgesellschaft Rietschen (WGR) für die nächsten zwei Jahre zustimmte, kann auch der Wohnblock Am Wasserwerk 14 bis 18 saniert werden.

„Da dieser Block der erste war, der nach der Wende saniert wurde, muss er nun erneut komplett saniert werden“, begründet Orts-Chef Brehmer. Laut seiner Aussage liege ein Schwerpunkt auf der energetischen Sanierung, sprich der Wärmedämmung. „Außerdem gibt es am Wohnblock Probleme mit den Balkonen. Die Wohnungszuschnitte sollen ebenfalls angepasst werden.“ Dank all dieser Vorhaben soll letztlich die Wohnqualität für die Mieter erheblich verbessert werden. Noch in diesem Jahr laufen deshalb die Planungen für das Sanierungsvorhaben, welches bis 2023 abgeschlossen sein soll, an. Dies bedeutet auch, dass der teilweise Freizug des Blocks während der Bauarbeiten erfolgt sowie Arbeiten unter Mieterbezug zu klären und abzustimmen sind. Die Wohnungsbaugesellschaft geht von rund 1,8 Millionen Euro Gesamtinvestitionskosten für das Vorhaben und einer Kreditaufnahme für die Zahlung des erforderlichen Eigenanteils aus. Dies bedeutet, dass das Unternehmen Verbindlichkeiten für die Gemeinde eingeht.

So, wie es bereits für den Umbau und die Sanierung des Kinos der Fall ist, welches inzwischen auch im Besitz der örtlichen Wohnungsgesellschaft ist.

Gemeinderat berät zum Haushalt

Apropos Kino: Dort sollen laut Ralf Brehmer als nächstes die Decken gemacht, Bodenbeläge eingebracht und die Malerarbeiten ausgeführt werden. Den entsprechenden Beschlussvorlagen soll der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am kommenden Montag seine Zustimmungen geben. Bei der aktuellen Ratssitzung stehen ebenfalls die Diskussion und Beschlussfassung zur Haushaltssatzung der Gemeinde auf der Tagesordnung. „Die Satzung ist schon sehr weit vorberaten und ich hoffe, dass zu ihr keine tiefgreifenden Diskussionen mehr nötig sind“, erklärt Bürgermeister Ralf Brehmer.

Die Sitzung des Gemeinderates von Rietschen findet am 26. April 2021 um 19 Uhr im Saal des Kulturhauses FEMA statt. Die Tagesordnung ist in den Schaukästen Rietschen, Teicha, Daubitz und Hammerstadt ersichtlich.

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