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Rietschens neues Kinderparadies

Die Sanierung des Altbaus und die Neuerrichtung eines Anbaus der Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ in Rietschen sind abgeschlossen.

Bürgermeister Ralf Brehmer bedankt sich bei Corinna Anders, der Leiterin des Kindergartens Kleine Strolche, in Rietschen
für die gute Zusammenarbeit während der Errichtung des Anbaus sowie beim Umbau des älteren Teils.
Bürgermeister Ralf Brehmer bedankt sich bei Corinna Anders, der Leiterin des Kindergartens Kleine Strolche, in Rietschen für die gute Zusammenarbeit während der Errichtung des Anbaus sowie beim Umbau des älteren Teils. © Rolf Ullmann

Einfach perfekt. Diese beiden Worte beschreiben wohl am besten, dass hier an der Görlitzer Straße in Rietschen etwas geschaffen wurde, worauf alle daran Beteiligten mit Recht stolz sein können. Mit der Verwirklichung des Projekts zur Sanierung des Altbaus sowie der Errichtung des Anbaus an die Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ finden seit wenigen Wochen sowohl die Kinder als auch ihre Erzieherinnen bestmögliche Bedingungen vor.

Damit sich auch die Eltern und Großeltern davon überzeugen können, lädt sie Corinna Anders, die Leiterin der Kindertagesstätte, für den 2. Oktober zu einem Tag der offenen Tür ein. Im Verlauf mehrerer Rundgänge führt sie ab 10 Uhr alle Neugierigen durch die Kindertagesstätte. Dabei erläutert sie sowohl die baulichen Besonderheiten als auch die Ausstattung der Räumlichkeiten. Natürlich geht sie auch auf das Entstehen und Werden eines der größten Bauvorhaben in der jüngeren Geschichte der Gemeinde Rietschen ein.

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An dessen Beginn stand zunächst der Wunsch nach einem neuen Mehrzweckraum für die Kindereinrichtung. Doch aus diesem Wunsch wurde viel mehr. Rund 1.850.000 Euro bildeten die finanzielle Basis zur Verwirklichung des Projekts. Davon steuerten der Bund im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ sowie das Land Sachsen aus Steuermitteln des beschlossenen Haushaltes laut dem Fördermittelbescheid 1.336.790 Euro bei. Für die Gemeinde Rietschen verblieb ein Anteil von immerhin 513.000 Euro. 14 Baufirmen, vorwiegend aus der Region, gaben hier durch Verwirklichung der insgesamt 14 Baulose ihre Visitenkarte als verlässliche Partner, die eine qualitativ gute Arbeit leisteten, ab.

Lärm bleibt an der B 115 draußen

Bürgermeister Ralf Brehmer sagte während der offiziellen Eröffnung am Dienstagvormittag: „Ich freue mich, dass wir diesen Tag, wenn auch in einer kleinen Runde, unmittelbar nach dem Weltkindertag, begehen können.“ Anschließend nahmen die Teilnehmer das Gebäude vorab schon einmal in Augenschein.

Der Neubau misst insgesamt 411 Quadratmeter. Rund 376 Quadratmeter des Altbaues erfuhren eine grundhafte Sanierung. Alle Räumlichkeiten wurden mit einer Akustikdecke ausgestattet. Eine Maßnahme, die sich überaus erfolgreich als Lärmschutz in dem an der Bundesstraße B 115 gelegen Gebäude erweist, wie die Leiterin der Kindertagesstätte betont. Überhaupt sei die Zusammenarbeit mit den Firmen sowie mit der Gemeinde während des Bauablaufs sehr gut gewesen. „Wir wurden von Beginn an mit einbezogen, konnten unsere Ideen und Vorschläge äußern,“ sagt Corinna Anders. Neben den Akustikdecken wurden die Räumlichkeiten auch mit neuen, beheizbaren Fußböden versehen.

Eine große Glasfront sorgt im Mehrzweckraum nicht nur für viel Helligkeit, sondern auch für eine optische Verbindung zum großen Außenbereich. Dieser bietet mit einer Fläche von 4.500 Quadratmetern, seinen drei neuen Sandkästen sowie einer Rollerstrecke viel Platz zum Spielen und Herumtollen. Für die drei Gruppen der Kinderkrippe wurde ein eigener separater Spielbereich geschaffen.

Neues Mobiliar im Wert von rund 60.000 Euro wertet die Inneneinrichtung auf. Zu dieser zählt auch eine neue Ausstattung der Küche. Ein Aufenthalts- sowie ein Vorbereitungsraum verbessern die Arbeitsbedingungen für die 14 Erzieherinnen, die für die Betreuung der 80 Mädchen und Jungen verantwortlich zeichnen, wesentlich.

Abschließend sprach die Einrichtungsleiterin Frau Hähnchen, Frau Haase sowie Frau Doberschütz einen großen Dank aus: Die drei haben als Reinigungskräfte vor und während der Baumaßnahme ein immenses Arbeitspensum bewältigt.

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